Raketen für Syriens Rebellen? USA weisen Vorwürfe zurück
Die US-Regierung hat russische Vorwürfe zurückgewiesen, die Lieferung von Flugabwehrraketen an syrische Rebellen ermöglicht zu haben. Das Waffensystem MANPADS werde nicht den Aufständischen zugänglich gemacht, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Dienstag in Washington.
Vielmehr wäre es aus der Sicht der USA besorgniserregend, wenn derartige Waffen in die Hände der Rebellen gelangen würden. Die Regierung in Moskau hatte zuvor eine angekündigte Lockerung der Auflagen für Waffenlieferungen an die Aufständischen als feindlichen Akt bezeichnet.
Die russische Luftwaffe unterstützt den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad im Kampf gegen die Aufständischen. Offiziell hilft die USA und eine mit ihre verbündete Koalition dagegen als moderat geltenden Rebellen mit Luftangriffen und Logistik. Mit Ausnahme der kurdischen YPG, die in Aleppo zeitweise an der Seite von Assads Truppen kämpfte, spielen moderate Rebellen jedoch nur noch eine untergeordnete Rolle im syrischen Vielfrontenkrieg. Die FSA, die Freie Syrische Armee, auf die die USA setzten, gibt es nur noch in versprengten Bataillonen.
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