Politik | Ausland
25.05.2018

Putin kritisiert "Neuauflage des Protektionismus" im Welthandel

Russischer Präsident: "Wir brauchen keine Handelskriege, sondern Handelsfrieden"

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Zunahme von Barrieren und Sanktionen im weltweiten Handel kritisiert. Das sei eine "Neuauflage des Protektionismus", sagte er am Freitag beim internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. "Wir brauchen keine Handelskriege und auch keine Handelswaffenstillstände, sondern Handelsfrieden", bekräftigte der Kremlchef.

Russland leidet unter Sanktionen der EU und der USA, die 2014 wegen der Übergriffe auf die Ukraine verhängt worden sind. Zugleich hat Moskau Einfuhrverbote für bestimmte Produkte aus der EU und einigen Nachbarstaaten verhängt. Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der japanische Regierungschef Shinzo Abe sollten beim Forum zu Tausenden Teilnehmern aus Wirtschaft und Politik sprechen.