Spionage-Vorwurf: Russland weist britischen Diplomaten aus
Zusammenfassung
- Russland weist erneut einen britischen Diplomaten wegen angeblicher Spionage aus.
- Der FSB warnt russische Bürger vor Kontakten zur britischen Botschaft wegen vermuteter Geheimdienstler.
- Die Beziehungen zwischen London und Moskau sind wegen des Ukraine-Kriegs und britischer Hilfe für Kiew angespannt.
Russland hat erneut einen britischen Diplomaten unter dem Vorwurf angeblicher Spionage ausgewiesen. Dies teilte der Inlandsgeheimdienst FSB in Moskau mit. Der Mann im Rang eines zweiten Sekretärs müsse Russland binnen zwei Wochen verlassen. Schon im März hatte Moskau einem britischen Diplomaten die Akkreditierung entzogen, also die offizielle Arbeitserlaubnis.
Warnung vor Kontakten zu britischer Botschaft
Der FSB warnte russische Bürger, zu Veranstaltungen in die britische Botschaft zu gehen, weil man dort auch auf Geheimdienstler stoßen könne. Immer wieder streiten die beiden Länder, weil Diplomaten ihren Aufenthalt angeblich für geheimdienstliche Tätigkeit nutzen. Durch den seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg in der Ukraine und die britische Hilfe für Kiew sind die Beziehungen zwischen London und Moskau zusätzlich gespannt.
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