US-Präsident Donald Trump

© REUTERS/JIM YOUNG

USA
01/05/2019

Kein Geld wegen "Shutdown": Jetzt fehlt Sicherheitspersonal

Der Streit um die Finanzierung der Mauer zu Mexiko wird gefährlich: In US-Nationalparks gab es drei Todesopfer.

von Dirk Hautkapp

Sein Bauch, sagt Donald Trump, leistet ihm bei der Entscheidungsfindung bessere Dienste als die klügsten Beraterköpfe. Derzeit sagt der Bauch des amerikanischen Präsidenten ausweislich eines bizarren Auftritts im Rosengarten des Weißen Hauses ungefähr dies: Mach’ im Streit um die Mauer an der Grenze zu Mexiko unbeirrt weiter mit dem Regierungsstillstand. 800.000 betroffene Staatsbedienstete, die seit 22. Dezember entweder im unbezahlten Zwangsurlaub sind oder ohne Lohn arbeiten müssen, nehmen die finanzielle Durststrecke in Kauf, wenn es der nationalen Sicherheit dient. Die Realität sieht offenbar anders aus. 

Drei Todesfälle in Nationalparks

Von rund 55.000 Bediensteten der TSA, die an den US-Flughäfen Pässe kontrollieren und Taschen durchsuchen, melden sich nach Angaben der zuständigen Gewerkschaft immer mehr krank. An Drehkreuzen wie Dallas/Texas beträgt der Anstieg 300 Prozent. Die Mitarbeiter machen nicht „blau“. Sie suchen sich Gelegenheitsjobs, um die nächste Miete zahlen zu können. Prekär sind die Auswirkungen auch in den staatlich geführten National-Parks, wo 16.000 von 19.000 Rangern und Helfern nach Haus geschickt wurden und quasi freier Eintritt herrscht. Dort gibt es seit Beginn des „Shutdowns“ nach Medienberichten nicht nur riesige Müllberge. Sondern auch drei Todesfälle. 

 

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