IWF-Chefin: Iran-Krieg wird Wachstum schwächen und Preise hochtreiben
IWF-Chefin Kristalina Georgiewa
Zusammenfassung
- Der IWF erwartet durch den Nahost-Krieg höhere Inflation und langsameres globales Wachstum.
- Auch bei schnellem Kriegsende werden Wachstumsprognosen gesenkt und Inflationsprognosen angehoben.
- Ohne den Krieg hätte der IWF das globale Wachstum für 2026 und 2027 leicht nach oben korrigiert.
Der Krieg im Nahen Osten wird nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu höherer Inflation und einem langsameren globalen Wachstum führen. "Hätten wir diesen Krieg nicht, hätten wir eine leichte Anhebung unserer Wachstumsprognosen gesehen. Stattdessen führen nun alle Wege zu höheren Preisen und einem langsameren Wachstum", sagte IWF-Chefin Kristalina Georgieva Reuters wenige Tage vor einer neuen IWF-Prognose für die Weltwirtschaft.
Geringe Abwärtskorrektur der Wachstumsprognose
Selbst ein rasches Ende des Krieges und eine schnelle Erholung würden zu einer geringen Abwärtskorrektur der Wachstumsprognose und einer Aufwärtskorrektur der Inflationsprognose führen, so Georgieva. Sollte sich der Krieg hinziehen, seien die Auswirkungen größer. Ohne den Krieg hätte der IWF eine leichte Anhebung seiner Prognose für das globale Wachstum auf 3,3 Prozent im Jahr 2026 und 3,2 Prozent im Jahr 2027 erwartet.
Kommentare