Der Konflikt zwischen den beiden L├Ąndern versch├Ąrfte sich nach einem Angriff auf zwei ├ľltanker

┬ę APA/AFP/ISNA/-

Politik Ausland
06/18/2019

Iran-Konflikt: USA schicken 1.000 weitere Soldaten in den Nahen Osten

Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA eskalieren.

US-Pr├Ąsident Donald Trump schickt im eskalierenden Konflikt mit dem Iran rund 1.000 weitere Soldaten in den Nahen Osten. Die Soldaten w├╝rden zu "Verteidigungszwecken" in die Region entsandt, teilte der amtierende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan am Montag (Ortszeit) in Washington mit. Shanahan betonte zugleich: "Die Vereinigten Staaten streben keinen Konflikt mit dem Iran an."

Angriff auf ├ľltanker

Die USA machen den Iran f├╝r die Angriffe auf zwei ├ľltanker im Golf von Oman am vergangenen Donnerstag verantwortlich. Teheran weist das zur├╝ck.

In der Mitteilung Shanahans hie├č es, die j├╝ngsten Angriffe best├Ątigten Geheimdienstinformationen ├╝ber das feindselige Verhalten durch die iranischen Streitkr├Ąfte und ihre verb├╝ndeten Gruppen. Mit der Entsendung der zus├Ątzlichen Truppen sollten US-Soldaten und nationale Interessen der USA in der Region gesch├╝tzt werden.

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nehmen seit Monaten zu. Bereits Ende Mai hatten die USA ihre Truppen im Nahen Osten wegen der "anhaltenden Bedrohung" durch iranische Kr├Ąfte um 1.500 Soldaten verst├Ąrkt. Zuvor hatte das US-Milit├Ąr unter anderem einen Flugzeugtr├Ągerverband und eine Bomberstaffel in die Region verlegt, was Sorgen vor einem milit├Ąrischen Konflikt aufkommen lie├č.

Neue Fotos

Das US-Verteidigungsministerium ver├Âffentlichte am Donnerstag neue Fotos zu den Angriffen auf die beiden ├ľltanker im Golf von Oman, die die Vorw├╝rfe gegen die iranischen Revolutionsgarden belegen sollen. Die Bilder zeigen nach Pentagon-Angaben unter anderem das Loch, das eine Haftmine oberhalb der Wasserlinie in den Rumpf eines der ├ľltanker namens "Kokuka Courageous" gerissen haben soll.

Ein weiteres der insgesamt elf neuen Fotos vom Montag zeigt nach US-Darstellung R├╝ckst├Ąnde einer weiteren, nicht explodierten Haftmine, die nach dem Angriff von Soldaten der Revolutionsgarden vom Schiffsrumpf entfernt worden sein soll, um Beweise zu vernichten. Auf einem von einem US-Hubschrauber aus aufgenommenen Foto soll das Schnellboot mit den Soldaten zu sehen sein, die die Mine entfernten.

EU geteilt

Bereits am Donnerstag hatte das US-Zentralkommando Centcom, das die amerikanischen Truppen im Nahen Osten f├╝hrt, ein Video ver├Âffentlicht, das die Entfernung der Haftmine zeigen sollte. Das Pentagon machte am Montag erneut den Iran f├╝r die Angriffe verantwortlich. Als Begr├╝ndung f├╝hrte das Ministerium das Video an - und die "Ressourcen und Kenntnisse, die n├Âtig sind, um die nicht explodierte Haftmine zu entfernen".

Die US-Regierung hatte den Iran bereits am Tag der Angriffe f├╝r die Attacken verantwortlich gemacht. In der EU zeichnet sich aber keine geschlossene Unterst├╝tzung f├╝r die Haltung der USA ab.

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