Explosion vor Synagoge in Belgien: "Gewaltätiger Akt des Antisemitismus"
(Symbolbild)
Bei einer Explosion vor einer Synagoge in der belgischen Stadt Lüttich ist niemand verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, entstand in der Nacht von Sonntag auf Montag jedoch ein Sachschaden. So seien Fensterscheiben von Gebäuden auf der gegenüberliegenden Straßenseite durch die Explosion zerstört worden. Die Straße blieb während der Ermittlungen zunächst gesperrt.
Der Bürgermeister von Lüttich, Willy Demeyer, bezeichnete die Explosion der belgischen Nachrichtenagentur Belga zufolge als einen "extrem gewalttätigen Akt des Antisemitismus". "Der Bürgermeister und das Kollegium bringen ihre entschiedenste Verurteilung dieses extrem gewalttätigen Aktes des Antisemitismus zum Ausdruck."
Der Präsident des Koordinierungsausschusses der jüdischen Organisationen Belgiens (CCOJB), Yves Oschinsky, sprach von einem "äußerst beunruhigenden, schweren und besorgniserregenden antisemitischen Akt", wie Belga berichtete.
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