Von EU-Liste gestrichen: Diese Länder sind keine Steueroasen mehr
Zusammenfassung
- EU streicht Fidschi, Samoa sowie Trinidad und Tobago von der Liste der Steueroasen.
- Turks- und Caicosinseln sowie Vietnam werden neu auf die Liste gesetzt, die nun zehn Einheiten umfasst.
- Die Liste wird alle sechs Monate aktualisiert und entstand nach internationalen Finanzskandalen wie den Panama Papers.
Die EU hat eine neue Liste der Steuerparadiese vorgelegt, von der Fidschi, Samoa sowie Trinidad und Tobago gestrichen wurden.
Neu aufgenommen auf die Liste, die am Dienstag von den EU-Finanzministern in Brüssel beschlossen wurde, wurden die Turks- und Caicosinseln und Vietnam. Damit gelten nunmehr zehn staatliche Einheiten als nicht kooperativ in Steuerfragen.
Neben Vietnam und den Turks- und Caicosinseln handelt es sich um die drei US-Territorien Amerikanisch-Samoa, Guam und die US-Jungferninseln sowie Anguilla, Palau, Panama, Russland und Vanuatu.
Die EU aktualisiert ihre Liste alle sechs Monate. Sie war Ende 2017 nach einer Reihe internationaler Finanzskandale geschaffen worden.
Dazu zählten die sogenannten Panama Papers und die Lux-Leaks, die Licht in dubiose Steuerpraktiken von Unternehmen und vermögenden Privatanlegern brachten. Bei einer Listung droht das Einfrieren von Vermögenswerten in der EU.
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