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Politik Ausland
10/28/2019

Dieser Hund jagte IS-Chef al-Baghdadi

Der Hund, dessen Name geheim bleiben soll, hat laut US-Präsident Trump "einen tollen Job" gemacht.

Ein Hund des amerikanischen Militärs ist auf dem besten Weg, in den USA ein Held im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus zu werden. Die US-Regierung veröffentlichte ein Foto des Hundes, der den Chef der Terrormiliz Islamischer Staat, Abu Bakr al-Baghdadi, bei einem Militäreinsatz in Syrien bis zu dessen Tod verfolgte. Der Hund habe bei dem Einsatz gegen Al-Baghdadi so einen „tollen Job“ gemacht, erklärte US-Präsident Donald Trump am Montag über Twitter. Der Name des Tieres werde aber weiterhin geheimgehalten, schrieb er weiter.

Auch die Hunderasse wurde nicht bekanntgegeben. Der Hund war nach Trumps Angaben bei dem Einsatz vom Wochenende verletzt worden, als er Al-Baghdadi verfolgte und sich jener selbst in die Luft sprengte. US-Soldaten bargen den verletzten Hund. Trump hatte am Sonntag verkündet, dass Al-Baghdadi bei einem Einsatz von US-Spezialkräften in Nordwest-Syrien von Hunden verfolgt in einen Tunnel unter seinem Gehöft geflüchtet sei und dort eine Sprengstoffweste gezündet habe. Er und drei Kinder seien infolge der Explosion ums Leben gekommen.

Die sterblichen Überreste  al-Baghdadis sind auf hoher See bestattet worden. Dies verlautete am Montag aus dem Pentagon. Er sei gemäß den Riten des Islam bestattet worden, hieß es.
Der IS-Chef hatte sich in der Nacht auf Sonntag bei einem US-Militärangriff auf sein Versteck in Nordwestsyrien durch Zünden einer Sprengstoffweste selber getötet.

Der Generalstabschef der US-Streitkräfte, Mark Milley, sagte bei einer Pressekonferenz, die „Beseitigung“ von Baghdadis Überresten sei „angemessen“ gemäß der militärischen Prozeduren und des Kriegsrechts gehandhabt worden und abgeschlossen. Seine Bestattung erinnert an jene von Osama bin Laden: Auch die Überreste des 2011 bei einem US-Militäreinsatz in Pakistan getöteten Chefs des Al-Kaida-Terrornetzwerks waren im Meer beigesetzt worden.

Der Körper Baghdadis war bei der Explosion der Sprengstoffweste verstümmelt worden. Seine Überreste wurden dann nach Angaben Milleys zunächst für DNA-Tests an einen sicheren Ort gebracht. Die Tests bestätigten, dass es sich um den IS-Anführer handelte.
Baghdadi war während des Angriffs in einen Tunnel ohne Ausgang geflüchtet, wo er sich in die Luft sprengte. US-Präsident Donald Trump sagte, der IS-Chef sei „wimmernd und weinend und schreiend“ davongerannt. Diese Angaben konnte Milley jedoch nicht bestätigen.

Er wisse nicht, woher der Präsident diese Information habe, sagte der Generalstabschef. Er äußerte jedoch die Vermutung, dass Trump dies im direkten Gespräch mit an dem Einsatz beteiligten Soldaten gehört habe. Der Präsident hatte den Einsatz vom „Situation Room“ im Weißen Haus aus live über eine Videoschaltung verfolgt. Laut Medienberichten soll die Übertragung jedoch ohne Ton gewesen sein.
Trump sagte am Montag, dass er vielleicht Teile des Videos veröffentlichen lassen werde. Nach Angaben Milleys lief aber noch eine Prüfung der Aufnahmen durch das Militär. Dabei ging es darum, welche Segmente möglicherweise veröffentlicht werden können, ohne sensible Informationen über den Einsatz preiszugeben.

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