Beim G20-Gipfel, der Zusammenkunft der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, treffen etliche der wohl mächtigsten Menschen der Welt aufeinander. Dabei sind die Bilder, die bei so einem Gipfel entstehen, für die Außendarstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer enorm wichtig.
Wer hat mit wem gesprochen? Wer zeigt sich besonders freundlich oder feindselig im Umgang miteinander? Wer wirkt isoliert? Klicken Sie sich durch einige der besten Bilder des G20-Gipfels in Osaka - in unserer Bildergalerie:
Donald Trump wird auf dem internationalen Parkett naturgemäß besonders stark beobachtet, nicht nur wegen seines außergewöhnlichen Auftretens. Die USA sind nach wie vor die mit Abstand wirtschaftsstärkste Nation der Welt.
Trump hatte vor zwei Jahren für Aufsehen gesorgt, als er Abes Hand 19 Sekunden lang schüttelte. Dem Japaner waren daraufhin die Gesichtszüge entglitten. Heute beließen die beiden es bei einer deutlich kürzeren Begrüßung.
Auch wenn er immer wieder in der Kritik steht: Trumps Wort hat Gewicht. Gute Beziehungen zu den USA sind daher für die meisten Staaten von großem Interesse, hier zum Beispiel für Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (l.).
Von links: Russlands Präsident Vladimir Putin, Indiens Premierminister Narendra Modi und Chinas Präsident Xi Jinping. Russland war lange Zeit die bestimmende Nation der Osthalbkugel, inzwischen zeichnet sich ein Machtwechsel in Richtung China ab. Auch Indien könnte in den nächsten Jahrzehnten zu einem globalen Big Player werden.
Neben EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist auch der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk (l.) beim Gipfel dabei. Die EU als Gesamtkonstrukt weist schließlich ein höheres Bruttoinlandsprodukt als Xi Jinpings China auf - und wird nur noch von den USA übertroffen.
Brasiliens neuer Präsident Jair Bolsonaro nimmt zum ersten Mal an einem G20-Gipfel teil und wird seine Rolle unter den Regierungschefs noch suchen müssen. Der 64-Jährige wurde aufgrund seines polternden Auftretens und seiner umstrittenen Aussagen bereits als "Tropen-Trump" bezeichnet.
Saudi-Arabien ist ein enger Verbündeter und Handelspartner der Vereinigten Staaten. Im aktuellen Konflikt mit dem Iran stehen die beiden Nationen auf derselben Seite.
Donald Trump und die britische (Noch-)Premierministerin Theresa May sprechen dieselbe Sprache - wortwörtlich. Mit Mays mutmaßlichem Nachfolger Boris Johnson dürfte sich der US-Präsident trotzdem noch etwas besser verstehen.
Angela Merkel gilt gemeinhin als die mächtigste Frau der Welt. Sie ist auf dem internationalen Parkett erfahren und angesehen - wie hier im Austausch mit Kanadas Premier Justin Trudeau und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron.
Als wirtschaftsstärkstes Land der EU und viertgrößte Volkswirtschaft der Welt (hinter Japan, China und den USA) spielt Deutschland bei den "Großen" mit.
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