"Grenzkontrollen wirken": 1.676 Menschen in 2 Wochen zurückgewiesen

Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt besucht einen Kontrollpunkt an der Grenze zu Österreich.
"Die aktuellen Zahlen zeigen: Die verstärkten Grenzkontrollen wirken", sagt der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt.

Zusammenfassung

  • 1.676 Menschen wurden in zwei Wochen an deutschen Grenzen zurückgewiesen, laut Medienbericht basierend auf Innenministeriumsdaten.
  • Innenminister Dobrindt ordnete verstärkte Grenzkontrollen an, die nicht langfristig angelegt sind, aber Ausnahmen für vulnerable Gruppen vorsehen.
  • Dobrindt lobt die Kontrollen als wirksam und dankt der Bundespolizei für ihren Einsatz.

In den ersten beiden Wochen der verschärften Kontrollen sind einem Medienbericht zufolge 1.676 Menschen an den deutschen Grenzen zurückgewiesen worden. Dies berichtete das Magazin Focus am Samstag unter Berufung auf Zahlen des deutschen Innenministeriums.

In der ersten Woche nach Einführung der Maßnahme betrug die Zahl der Zurückweisungen demnach 739, darunter waren 51 Asylgesuche.

Deutschlands Innenminister Alexander Dobrindt hatte vor zwei Wochen kurz nach seiner Amtsübernahme die verstärkten Kontrollen an den deutschen Landgrenzen angeordnet. Dadurch solle die Zahl der Zurückweisungen "nach und nach steigen". Dobrindt machte aber auch bereits deutlich, dass diese Maßnahmen nicht auf lange Dauer angelegt seien und es Ausnahmen für "vulnerable Gruppen" geben solle.

Deutscher Innenminister Dobrindt lobt Kontrollen

Eine Woche nach Verschärfung der Kontrollen berichtete Dobrindt dann von 739 zurückgewiesenen Versuchen der unerlaubten Einreise. Er beschrieb dies als Steigerung von 45 Prozent zur Woche vor seinem Amtsantritt.

"Die aktuellen Zahlen zeigen: Die verstärkten Grenzkontrollen wirken", sagte Dobrindt dem Focus. Er dankte dem "professionellen und engagierten Einsatz unserer Bundespolizei".

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