US-Militär: Höherer Sold, mehr Drohnen, weniger Schiffe und Kampfjets

Eine Parade von US-Soldaten in Uniform mit einer Flagge.
Der Budgetplan für das US-Militär liegt vor. Die USA konzentrieren sich dabei auf die Abschreckung Chinas und planen ihre Verteidigungsindustrie wiederzubeleben.

Zusammenfassung

  • USA planen erhöhte Ausgaben für Drohnen und Hightech-Raketen, weniger für Schiffe und Kampfjets.
  • Ziel der Budgetplanung ist die Abschreckung Chinas und die Stärkung der Verteidigungsindustrie.
  • Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg zeigen nach US-Aussagen die Effizienz kleiner Drohnen.

Die USA setzen bei der Ausstattung ihres Militärs auf Hightech-Raketen und Drohnen. Für diese Waffengattungen soll mehr Geld ausgegeben werden, wie aus den veröffentlichten Budgetplanungen hervorgeht. 

Zudem soll der Sold der Truppe erhöht werden. Abstriche soll es bei der Beschaffung von Schiffen und Kampfjets geben. Insgesamt bleibt der Verteidigungsetat mit 892,6 Milliarden Dollar (769,62 Mrd. Euro) im Vergleich zu früheren Planungen unverändert.

Die US-Regierung erklärte, die Mittel würden zur Abschreckung chinesischer Aggressionen im Indopazifik und zur Wiederbelebung der Verteidigungsindustrie eingesetzt. 

Wegen der Erfahrungen im Krieg in der Ukraine würden die Ausgaben für kleine Drohnen erhöht. Sie hätten sich dort als kostengünstige, aber hocheffiziente Waffe erwiesen.

US-Präsident Donald Trump hat im Haushalt 2026 den Kauf von weniger F-35-Jets von Lockheed Martin und nur die Beschaffung von drei Kriegsschiffen vorgesehen. 

Allerdings soll die Beschaffung von nuklear betriebenen U-Booten der Virginia-Klasse, die von General Dynamics und Huntington Ingalls Industries hergestellt werden, sowie von 15 weiteren Schiffen nach Angaben der US-Marine voraussichtlich in einem separaten Haushaltsentwurf enthalten sein.

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