Politik | Ausland
02.10.2018

Boris Johnson würde als Premierminister Brexit verzögern

Ex-Außenminister plädierte im Gespräch mit Ministern des Kabinetts von May für Pause und neuen Schwung.

Boris Johnson, früherer britischer Außenminister und heftiger innerparteilicher Gegner der konservativen Premierministerin Theresa May, hat laut der Boulevardzeitung Sun hochrangigen Mitgliedern seiner Partei gesagt, er würde den Brexit um mindestens sechs Monate hinauszögern, sollte er Premierminister werden.

Laut Sun hat Johnson im kleinen Rahmen einigen Ministern des Kabinetts von May seine Vorstellungen ausgelegt und gesagt, er wolle eine Pause nutzen, um die Brexit-Verhandlungen wieder in Schwung zu bringen.

Allerdings: Eine Verschiebung des Termins für den von Großbritannien angestrebten EU-Austritt, den 29. März 2019, ist nur einvernehmlich mit der EU möglich.