Nach russischem Vorbild: Belarus verbietet "Propaganda" für Homosexualität

Geldstrafen bis 400 Euro oder Haftstrafen möglich.
RUSSIA-BELARUS-POLITICS-DIPLOMACY

Nach dem Vorbild des benachbarten Russland hat Belarus "Propaganda" für homosexuelle Beziehungen, Geschlechtswechsel, Pädophilie und Kinderlosigkeit unter Strafe gestellt. 

Ein entsprechendes Gesetz mit einem Abschnitt zum "Schutz traditioneller Werte" habe Staatschef Alexander Lukaschenko unterzeichnet, teilte die Präsidialverwaltung in Minsk mit. Vorgesehen seien Geldstrafen bis umgerechnet gut 400 Euro oder sogar Haftstrafen.

Lukaschenko regiert die Ex-Sowjetrepublik seit 1994 autoritär. Dem engen Verbündeten von Kremlchef Wladimir Putin werden regelmäßig Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen.

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