97 Schuppentiere vor dem Kochtopf gerettet

Die thailändische Polizei konnte fast 100 der gefährdeten Tiere vor dem Tod bewahren. In China gelten sie als Delikatesse.

Die Schuppentiere sind so selten geworden, dass sie vom Aussterben bedroht sind. Organisierte Schmugglerringe setzen die Bestände zunehmend unter Druck, warnt der WWF. Nun konnte die thailändische Polizei 97 Schuppentiere vor dem Tod bewahren. Die seltenen Insektenfresser wurden, eingepfercht in Säcken und in Käfigen, in einem Lkw entdeckt. Das Ziel: China – dort gelten die Tiere als Delikatesse. Der Schmuggler ist in Haft. Die Schuppentiere werden nun von Wildhütern versorgt. Dann soll entschieden werden, ob sie in ihren ursprünglichen Lebensraum nach Malaysia zurückgebracht werden können. Artenschützer befürchten, dass sie erneut Wilderern zum Opfer fallen könnten. Das Schuppentier gilt als gefährdete Art, es ist Teil der CITES-Liste (Convention on International Trade in Endangered Species) des Washingtoner Artenschutzabkommens.
(KURIER/KURIER.at) Erstellt am
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