A wie Armenien: Bunte Tische, komplexe Geschichte

Uraltes Christentum, uralte Klöster, uralte Geschichte. Axel Halbhuber erzählt im Podcast von einem komplexen Land.
Aus einem stilisierten Koffer wächst eine tropische Szene mit Palmen; darüber steht „Stadt. Land. Meer.“.

Über neunzig Prozent des Landes liegen über eintausend Meter Seehöhe, es dominieren hier die Ausläufer des Kleinen Kaukasus. Der wichtigste Berg aber ist ein ruhender Vulkan, der gar nicht in Armenien liegt: Der Ararat ist Teil der Geschichte und der Selbstdefinition dieses Volkes, aber seit über hundert Jahren auf türkischem Staatsgebiet. Dennoch ist er der Grund, warum Chor Virap das häufigste Fotomotiv unter Armenien-Reisenden ist – dass zwischen diesem Kloster und dem Berg eine unglaublich dichte Grenze liegt, sieht man nicht.

Aber seit Kurzem blüht die leise Hoffnung, dass der brutale Konflikt beigelegt wird. Und weil Hoffnung immer zu Ostern passt, geht es heute um Armenien. Damit man dann weiß, was man statt Chor Virap vor dem Ararat sonst noch fotografieren könnte. 

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