2026 bringt deutliches Zulassungsplus: Ist es E-Autos zu verdanken?
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Zusammenfassung
- Der Automarkt verzeichnete im Januar 2026 ein Zulassungsplus von 12,1 % gegenüber dem Vorjahr, vor allem durch alternative Antriebe.
- Benzin-Hybride waren mit 8.275 Neuzulassungen (+46,1 %) besonders gefragt, während reine Elektroautos um 23 % zulegten.
- Konventionelle Diesel-Pkw (-26 %) und Diesel-Hybride (-30,8 %) verloren deutlich, während Motorräder um 24,2 % zulegten.
Good news nach vielen schlechten Nachrichten: Der heimische Automarkt ist mit einem deutlichen Zulassungsplus ins neue Jahr gestartet. Im Jänner 2026 wurden um 12,1 % mehr Neuwagen zum Verkehr zugelassen als im Jänner des Vorjahres. Doch wer ist für das Plus verantwortlich?
"Am gefragtesten waren Benzin-Hybride. Allein im Jänner wurden 8 275 neue Pkw mit Benzin-Hybridantrieb zugelassen, um 46,1 % mehr als ein Jahr zuvor“, sagt Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria.
Benzin-Hybride sind beliebt
Zu Jahresbeginn 2026 hatten 60,8 % aller Pkw-Neuzulassungen (13 936) ein alternatives Antriebssystem. Davon waren 8 275 Pkw mit Benzin-Hybridantrieb ausgestattet (die oben genannten +46,1 % im Vergleich zu Jänner 2025) und 4 702 hatten einen reinen Elektroantrieb (+23,0 %).
Im Jänner 2026 wurden laut Statistik Austria 22 929 Personenkraftwagen (Pkw) neu zum Verkehr zugelassen. Das ist ein Anstieg von 12,1 % im Vergleich zu Jänner 2025. Insgesamt wurden 27 236 neue Kraftfahrzeuge (Kfz) in Österreich zugelassen.
Die Neuzulassungen konventionell angetriebener Pkw erreichten einen Anteil von 39,2 %. Dabei wurden etwas mehr Pkw mit Benzinantrieb (6 718; +3,3 %) neu zugelassen als im Jänner 2025. Die Neuzulassungen von Pkw mit Dieselantrieb (2 275; −26,0 %) gingen dagegen um ein Viertel zurück.
Ein Viertel mehr Motorräder
Bei den Zweirädern wurden im Vergleich zu Jänner 2025 um ein Viertel mehr Motorräder (323; +24,2 %) neu zugelassen. Im Unterschied dazu gingen die Neuzulassungen von Motorfahrrädern (160) um 10,1 % zurück.
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