OMV baut E-Mobilitätsangebot aus – Kooperation mit Polestar
„Seit drei Jahren sorgen wir fürs Laden und es macht uns viel Freude“, sagt Eric Schulze, Senior Vice President Retail Mobility & Convenience bei der OMV. Und fügt gleich hinzu: „Es braucht aber immer zwei fürs Tangotanzen.“ Diesen Tanzpartner hat sich die OMV jetzt mit Polestar gefunden – und bringt aktuell eine eigene Ladekarte auf den Markt.
Im Zentrum der Kooperation steht ein exklusives Ladeangebot für Polestar-Fahrende in Österreich: Im Rahmen der Zusammenarbeit erhalten sie Zugang zum OMV eMotion PremiumPlus-Angebot – für B2C Kundinnen und Kunden ohne monatliche Grundgebühr für die ersten zwölf Monate. Geladen werden kann an allen OMV eMotion-Standorten sowie bei Stationen im nationalen und internationalen Partnerladenetzwerk.
Erstmals stellt OMV eMotion dabei eine physische Ladekarte zur Verfügung, die sowohl für B2C- als auch B2B-Kundinnen und Kunden erhältlich ist.
In der Elektromobilität liegt für beide Unternehmen, für Polestar sowieso, aber auch für die OMV als ehemaliger Mineralölkonzern, die Zukunft. Eric Schulze: „Auch wenn wir von einem traditionellen Ölkonzern kommen, die E-Mobilität ist klar die Zukunft, weil es für den Kunden, ökonomisch und für die Umwelt einfach das bessere Modell ist.“ Er fügt an: „Werden Subventionen abgebaut, sind das zwar Rückschläge, aber nur kurzfristige.“ Langfristig zeige alles in Richtung E-Autos. Er habe „kein weinendes Auge, denn wir sind für beide da, für Verbrenner und für E-Autos“, sagt Schulze.
Die OMV will ihr Ladeangebot nach und nach ausbauen. Als OMV hätte man mit den Tankstellen das Angebot an verkehrstechnisch relevanten Orten, nahe an den Kunden. „Wir haben die Stationen, wir haben die Infrastruktur – und wir machen eine Ausbau-Initiative an unseren Standorten“, so der OMV-Manager.
In Österreich gibt es aktuell rund 200 OMV-Tankstellen, die Mehrheit (mehr als 50 Prozent) hätte schon E-Ladestationen installiert. Insgesamt liege man österreichweit bei 493 Chargepoints. Schulze: „Wir waren die Ersten im Markt mit Kreditkarten-Terminals und einem Kassenbon-Ausdruck. Wir nehmen also alle Karten“, sagt Schulze.
Die eigene Polestar-Ladekarte ist ab sofort exklusiv für Polestar-Kunden verfügbar und umfasst das OMV eMotion PremiumPlus-Angebot ohne monatliche Grundgebühr. Kunden laden zu 0,59 €/kWh an allen OMV-Ladestationen mit 100 % grünem Strom. Wichtiges Detail: Die OMV bietet ausschließlich Schnellladestationen mit 150 bis 400 kW.
Matthias Schabetsberger (li.) und Eric Schulze, Senior Vice President Retail Mobility & Convenience bei der OMV.
Polestar-Österreich-Chef Matthias Schabetsberger: „Die Mobilitätswende funktioniert nur im Zusammenspiel. Indem wir gemeinsam attraktive Angebote schaffen, machen wir E-Mobilität zur naheliegenden Entscheidung, die sich einfach und ohne Kompromisse in den Alltag integrieren lässt.“
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