Wie der elektrische Ferrari heißen wird und womit er uns überrascht

Ferrari Luce
Ferrari verrät den Namen des kommenden Elektroautos und zeigt das Interieur.

Sukzessive verrät Ferrari mehr und mehr Details zum kommenden Elektroauto. Mittlerweile kennt man auch das Datum der Vorstellung - im Mai soll es soweit sein.

Spekuliert wurde auch rund um den Namen, von Elettrica war oft zu lesen. Nun verrät Ferrari, wie das erste elektrische Auto der Traditionsmarke heißen wird: Luce, also auf deutsch "Licht", wird der E-Ferrari genannt werden.  Der Name steht für den konsequenten Zukunftsfokus der Marke sowie für eine neue Namensstrategie, erklärt man in Maranello.

Gleichzeitig zeigt man nun erste Details des Interieurs und hier überrascht der Luce wohl noch mehr als mit der Namensgebung. Es ging darum jede Lösung zu perfektionieren und auf ihre reinste Form zu reduzieren. Letztlich sei das Interieurdesign des Ferrari Luce eine Synthese aus akribischer Handwerkskunst, Respekt vor der Tradition und durchdachter Innovation, sagt man bei Ferrari.

So erteilt man den um sich greifenden Touchscreens, die immer dominanter werden und über die mittlerweile praktisch alles geregelt und gesteuert wird, eine Absage. Viele Bedienelemente sind mechanisch ausgeführt, um jede Interaktion einfacher, direkter und befriedigender zu gestalten, erklärt man das Bedienkonzept. Inspiriert von klassischen Sportwagen und Formel -1 - Einsitzern ist das Interface klar strukturiert und auf wesentliche Funktionen reduziert. Insgesamt hat man drei Displays, die aber auch reduziert wirken.

Ferrari Luce

Der elektrische Ferrari wird Luce heißen

Ferrari Luce

Cockpit: Viele analoge Elemente

Ferrari Luce

Klassisch anmutendes Lenkrad

Ferrari Luce

Das Bedienfeld ist schwenkbar

Ferrari Luce

Vier Modi: Uhr, Launch Control, Kompass oder Chrongraph sind hier darstellbar

Ferrari Luce

Toggle-Schalter

Ferrari Luce

Rechts der Schalthebel, links der Schlüssel in der Dockingstation

Ferrari Luce

Anzeigen im Instrumententräger

Beim Lenkrad ließ man sich von der Vergangenheit inspirieren, vor allem von den schönen Nardi-Lenkrädern der 50er und 60er Jahre, die man neu interpretiert hat. Trotzdem hat man hier Bedienelemente, wie das Manettino, integriert. Futuristischer gibt sich der Ferrari beim Kapitel Starten. Der Schlüssel besteht aus "Corning Gorilla Glass" und verfügt über ein speziell entwickeltes E- Ink -Display. Die Anwendung dieses Displays stellt eine automobile Weltpremiere dar. Beim Einsetzen des Schlüssels in die Dockingstation auf der Mittelkonsole startet eine spezielle Sequenz: Die Farbe des Schlüssels wechselt von Gelb zu Schwarz, während er sich optisch in die Glasoberfläche der Mittelkonsole integriert.

Der eigentliche Instrumententräger bewegt sich mit dem Lenkrad, wenn man ihn verstellt, und auch hier wirken die Anzeigen klassisch und die Grafiken sind von den Jaeger bzw. Veglia Instrumente der 50er und 60er Jahre inspiriert.

Weitere interessante Detaillösung: Das Bedienfeld in der Mitte ist auf einem Kugelgelenk montiert und kann sowohl zum Fahrer als auch zum Beifahrer ausgerichtet werden. Und auch hier haben die Designer mechanische Toggle-Schalter verbaut.

Bereits veröffentlicht hat Ferrari die wesentlichen Eckdaten des Luce. Über 1000 PS Leistung, Gewicht 2,3 Tonnen, eine Reichweite von über 530 km, Batteriegröße 122 kWh und Ladeleistung 350 kW. Auf 100 km/h soll der Elektro-Ferrari in 2,5 Sekunden beschleunigen, Spitze 310 km/h.

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