Cupra Born: Was das Elektroauto nach dem Update nun besser kann
Zusammenfassung
- Cupra Born erhält ein umfassendes Update mit neuem Design, beleuchteten Logos und verbesserten Bedienelementen im Innenraum.
- Technisch punktet der Born mit größerem Fahrerdisplay, schnellerem Android-Betriebssystem, drei Antriebsvarianten (bis 326 PS) und Reichweiten bis 629 km.
- Fahrdynamik und Ergonomie wurden weiter verbessert, Rekuperation ist fein justierbar, Preise starten ab 38.400 Euro (mit Boni ab 28.900 Euro).
Mit dem Born begann bei Cupra das Zeitalter der Elektromobilität. Das war 2021 und seither wurden 170.000 Fahrzeuge vom Elektro-Spanier verkauft, davon 8.527 in Österreich. Jetzt hat Cupra das Auto in vielen Details upgedatet und aufgefrischt.
Was die Optik betrifft, so bekommt der Born das Cupra-Familiengesicht mit „Sharknose“ und dreieckig gestalteten Leuchten, die nunmehr optional auch mit Matrix-LED-Technologie leuchten. Das steht dem Spanier durchaus gut.
Auch bei Cupra folgt man dem Trend, die Logos nach Möglichkeit zu beleuchten. Im Fall des Born betrifft dies das Logo am Heck, wobei die Beleuchtung durch einen 3D-Lichteffekt ergänzt wird. Und weil man schon bei der Installation von Beleuchtungen war, hat man nun auch die Türgriffe vorne und hinten beleuchtet, was die Designer als „subtile und praktische Ergänzung“ sehen.
Auch innen hat man dem Born ein Update verpasst und offensichtlich auf Kritikpunkte reagiert. So hat man jetzt tatsächlich vier Fensterheberschalter in der Fahrertür und spart sich das Umschalten zwischen vorne und hinten. Zudem wurden im griffigen Lenkrad nun physische Schalter integriert – ebenfalls ein Plus, was die Bedienung betrifft. Geblieben sind allerdings die Touchslider unter dem Bildschirm, an die wir uns nicht wirklich gewöhnen wollen (zumindest sind sie mittlerweile beleuchtet). Stichwort Bildschirm: Der Schirm für den Fahrer ist von 5,3 auf 10,25 Zoll gewachsen und aus Fahrersicht freut man sich über das größere Display. Der zentrale Touchscreen bleibt bei seinen 12,9 Zoll. Nachgebessert hat man aber beim Betriebssystem, das nun auf Android basiert und schneller reagiert.
Klingt nach Formel E
Wenig nachbessern musste man bei Lenkung und Fahrwerk. Der Cupra fährt sich, wie es sich für die Marke gehört, dynamisch, ist vom Fahrwerk her aber nicht zu hart und lenkt exakt. Die Fahrmodi lassen sich über einen Knopf am Lenkrad schnell einstellen und im Cupra-Modus erzeugt das Elektroauto ein künstliches Brummen. Die Cupra-Leute erklären, dass man sich diesbezüglich von der Formel E inspirieren ließ. Das stärkste Modell ist der VZ, hier hat man 240 kW/326 PS zur Verfügung und damit beschleunigt der Cupra natürlich heftig. Die nunmehr eingebaute Launch Control braucht es da gar nicht mehr dringend.
Das gefällt
Hervorragende Fahrdynamik, verbesserte Ergonomie.
Das gefällt nicht
Noch immer Touchslider.
Antriebe
Born Plus: 140 kW/190 PS, 58-kWh-Akku (netto), Reichweite bis 484 km.
Born Endurance: 170 kW/231 PS, 79-kWh-Akku, Reichweite bis 627 km.
Born VZ: 240 kW/326 PS, 79-kWh-Akku, Reichweite bis 629 km.
Preise
Plus: ab 38.400 Euro (mit Boni bzw. Prämien ab 28.900 Euro); Endurance ab 44.500 Euro (35.000 Euro), VZ ab 49.500 Euro (39.000 Euro).
Wunderbar funktioniert die Feinjustierung der Rekuperation über Paddels am Lenkrad und die Unterschiede zwischen den Stufen sind ausgeprägt. Auch ein One-Pedal-Drive ist nunmehr im Born möglich. Die Basisversion (Plus) wird von einem E-Motor mit 140 kW angetrieben, die Lücke zwischen Plus und VZ schließt der Endurance mit 170 kW. Die Plus-Version wird mit einem 58-kWh-Akku kombiniert, die beiden stärkeren Antriebe mit einem 79-kWh-Akku. Der Born als Plus schafft eine Reichweite von 484 Kilometer, mit großem Akku sind es fast 630 Kilometer. Nachladen kann der neue Born mit bis zu 183 kW.
Der Cupra kommt im Sommer zu uns. Laut Liste startet er bei 38.400 Euro, mit Prämien bzw. Boni ist der Born aber auch schon ab 28.900 Euro zu haben.
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