Auf ein Neues: Rapids Grüll (l.) gegen den Salzburger Solet

© APA/GEORG HOCHMUTH

Kommentar
07/22/2022

Vor dem Saisonstart: Die stärkste Bundesliga aller Zeiten

Nach sparsamen Corona-Jahren wird in Österreich wieder angegriffen. Die Transfers der Top-Klubs sind bemerkenswert. Nur eine Sorge bleibt.

von Alexander Huber

Mit Prognosen ist das so eine Sache. Dennoch: Freuen Sie sich auf die stärkste Bundesliga aller Zeiten! Lange unterschätzt, hat sich Österreichs oberste Spielklasse in Europas Top Ten geschoben.

Die ersten beiden Corona-Jahre wurden mit Sparsamkeit und staatlicher Hilfe gut überstanden. Jetzt wird wieder angegriffen. Mit Blick auf die Winter-WM und den extrem intensiven Europacup-Herbst sind die Kader vergrößert worden. Und verstärkt.

Top-Transfers

Salzburg ist ohnehin in einer eigenen Sphäre angelangt. Frankreichs U-19-Teamkapitän Gourna-Douath wechselt nach Österreich? Das wäre vor Kurzem noch undenkbar gewesen.

Sturm hat seit dem Neustart vor zwei Jahren fast alles richtig gemacht und baut auf einem stabilen Fundament auf.

Vor dem Austria-Stadion wäre ein Denkmal für Trainer Schmid angebracht. Bei den Transfers wurden die ambitionierten (und auch riskanten) Ideen von Investor Werner sichtbar.

Weiter westlich hat das Duo Barisic-Feldhofer in Rekordzeit den Kader umgebaut und verstärkt. „Nur“ Geduld muss bei Rapid noch aufgebracht werden - nach den Eindrücken beim 0:0 gegen Gdansk könnte es durchaus länger dauern.

Der WAC erfindet sich gerade mit spannenden Talenten neu.

Und LASK-Trainer Kühbauer steht eine für einen Nicht-Europacup-Starter bemerkenswert starke Mannschaft zur Verfügung.

Faktor Nachwuchs

Nur eine Bitte: Der Aufstieg der Bundesliga hängt eng mit der intensiven Nachwuchsförderung zusammen. Diese Stärke darf jetzt nicht vergessen werden.

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