Wer braucht Programmmacher?

Georg Leyrer

Georg Leyrer

Auch so kann man einen Sender machen.

von Georg Leyrer

über die Selbstaufgabe der Programmmacher.

Geht es nach dem Kollegen G., dann gibt es heute nur eines im Fernsehen: „Gomorrha“, insistierte er, ist schon jetzt Fernsehgeschichte. Da ist der Kritiker folgsam und trägt sich das in der TV-App ein, auf dass er rechtzeitig (21 Uhr, ARTE, Doppelfolge) erinnert werde.

Dabei ist die Konkurrenz, so würden wir hier gerne schreiben, ja groß heute Abend. Ist sie aber nicht: „Niedrig & Kuhnt“, „Niedrig & Kuhnt“, „Niedrig & Kuhnt“, „Lenßen & Partner“, „Lenßen & Partner“, „Lenßen & Partner“ – auch so kann man einen Fernsehsender (ab 21.05 Uhr, Sat.1 Gold) bespielen. Nur darf man sich dann nicht wundern, wenn über das Fernsehen auch gemault wird. Da erscheint „Jackass: Bad Grandpa“, „Jackass 3-D“, „Jackass: Bad Grandpa“ (ab 20.15, Puls4) ja geradezu innovativ; gar nicht zu reden von „Criminal Minds“, „Criminal Minds“, „Criminal Minds“ (ab 20.15 Uhr, Sat.1).

Was wurde eigentlich aus dem Beruf des Fernsehprogrammmachers?

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