über das Sommerloch
07/19/2013

Gute Seiten

Das Juli-Sommerloch hat auch seine – ihre – guten Seiten.

Anna Gasteiger | über das Sommerloch

Man MUSS sich das natürlich nicht anschauen, stimmt schon, aber an einem Juliabend, an dem auf allen Sendern Wiederholungen laufen, landet man dann doch bei der neuen ProSieben-Trash-Show „Catch The Millionaire“, die – Überraschung! – außer blöd nur blöd ist. 18 Weiber, entschuldige vielmals, stöckeln kurzberockt und kriegsbemalt um drei angeblich reiche Lackaffen herum und versuchen, Eindruck zu schinden. Während die „Millionäre“ ihre Männlichkeit bei einem Liegestützwettbewerb unter Beweis stellen, stürmen die Frauen kreischend ein mit Schmuck und Kleidern vollgeräumtes Ankleidezimmer ...

Das reicht nicht einmal fürs Sommerloch.

Weitergezappt also, an der Deo-Werbungs-frisch-blond-fröhlichen Meg Ryan in „Email für dich“ vorbei zu einer alten Ausgabe von „Inas Nacht“. So muss Frau im Fernsehen. Laut, frech, unneurotisch. Herrlich. Das Juli-Sommerloch hat auch seine – ihre – guten Seiten.

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