über "Dancing Stars"
04/26/2014

Die Bekehrten

Bei "Dancing Stars" wird mittlerweile gekichert und gekudert und getuschelt wie beim Schulskikurs nach dem dritten Zahnputzbecher Malibu Orange.

Anna Gasteiger | über "Dancing Stars"

Bei "Dancing Stars" wird mittlerweile gekichert und gekudert und getuschelt wie beim Schulskikurs nach dem dritten Zahnputzbecher Malibu Orange. Offenbar ist es jener magische Zeitpunkt, an dem die durch das Tanzen freigesetzten Glückshormone so richtig einschießen. Eine besondere Rolle kommt dabei Lisbeth Bischoff zu: Die ORF-Adelsexpertin gibt in dieser Staffel formvollendet die Bekehrte.

Die "Dancing Stars"-Dramaturgie arbeitet ja immer mit gewissen Typen: Wer allerdings möchte von sich behaupten, so schön und charmant wie die Talentierte, Melanie Binder, oder so lustig wie der Clown Erik Schinegger zu sein? Frau Bischoff dagegen kommt die schöne Aufgabe zu, Identifikationspotenzial zu schaffen.

Zu sehen, wie sie sich mühsam und mit wechselndem Erfolg aus den Zwängen der Verkopftheit zu befreien sucht, ist Woche für Woche rührend und interessant.

Die berühmte Mutter aller Bekehrten ist Barbara Rett, an ihr müssen sich alle messen. Man schrieb das Jahr 2005, "Dancing Stars" galt noch als obskure Showidee aus Großbritannien, und Frau Rett legte barfuß den wohl hinreißendsten Paso doble aufs Parkett, der je im ORF-Zentrum getanzt wurde. (Man weiß allerdings nicht, was die Chefs hinter verschlossenen Türen machen.) Die Latte liegt also hoch – zu hoch?, fragen sich die Seher bang. Nun: Der Purzelbaum, mit dem Frau Bischoff zuletzt souverän zu glänzen wusste, lässt durchaus hoffen.

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