über den ORF-Jungmillionär

Blatt ab

12/10/2013, 04:56 PM

So weit brachten es die meisten 'Starmania'-Kandidaten nicht.

Anna Gasteiger | über den ORF-Jungmillionär

Die „ Millionenshow“ ist die Topfpflanze des österreichischen Fernsehens. Die meiste Zeit steht sie unbeachtet im Eck herum. Aber wär’ sie plötzlich weg, es würde doch was fehlen.

Am Montag bretterte ein 27-jähriger Medizinstudent tolldreist durch die Sendung und staubte so nebenbei die Million ab. Armin Assinger verschlug’s die Sprache – schon das eine Leistung – und der ORF hat einen neuen Star: am Donnerstag zu Gast bei Stöckl. So weit brachten es die meisten „Starmania“-Kandidaten nicht.

Das Erfolgskonzept des Jungmillionärs: eine Woche lang von fünf Uhr Früh bis 21 Uhr „Brockhaus“ lesen. Dann weiß man z. B., wer vor 200 Jahren die erste automatische Webmaschine entwickelt hat.

Dass die Topfpflanze einmal aus sich herausgeht und gleich Schwung in die leidige Bildungsdebatte bringt: Blatt ab. (Oder mit Oberlehrer Assinger gesprochen: „Geh haben’s mi gern, richtig.“)

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