Meinung
03/27/2018

Eine Baustelle als Armutszeugnis

Im KAV herrscht weiter die Devise „Kopf runter und irgendwie durchtauchen“.

von Elias Natmessnig

Die Schreckensmeldungen zum   Krankenhaus Nord hören nicht auf. Doch im KAV herrscht weiter die Devise „Kopf runter und irgendwie durchtauchen“. Die zuständige Stadträtin schweigt. Dass  jeder neue  Skandal  erst über die Medien den Weg an die Öffentlichkeit findet, ist ein Armutszeugnis.
845 Millionen Euro hätte das Spital kosten sollen. Immer nur auf Druck der Öffentlichkeit gab man zizerlweise Kostensteigerungen zu –  nun sind es 1,4 Milliarden.    Die Ursache ist leicht erklärt:  Das kommt raus, wenn der Bauherr völlig überfordert ist, die Führung ständig wechselt und die Baufirmen dem Bauherren der auf der Nase herum tanzen . Zahlen darf der Steuerzahler.

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