Ex-Judokämpfer Seisenbacher aus Gefängnis entlassen
Der ehemalige Judokämpfer Peter Seisenbacher wurde im Jahr 2019 wegen sexuellem Missbrauch von Minderjährigen zu 5 Jahren Haft verurteilt. Nachdem er nun zwei Drittel seiner Strafe abgesessen hat, ist er am Freitag aus der Haft entlassen worden. Das bestätigte sein Verteidiger gegenüber der APA.
Erklärung: Sexueller Missbrauch
Als sexueller Missbrauch gelten alle sexuellen Handlungen an Menschen, die das gar nicht wollen. Zum Beispiel, wenn ein Mann einer Frau auf den Hintern greift. Eine Vergewaltigung zählt zu den schlimmsten Fällen eines sexuellen Missbrauchs. Sexueller Missbrauch von Kindern ist besonders schlimm, denn meistens können sie sich nicht dagegen wehren.
Judo ist eine Sportart aus Japan. Es bedeutet wörtlich übersetzt "sanfter Weg". Dabei kämpfen 2 Personen auf Matten gegeneinander. Dabei versucht man den Gegner kontrolliert auf den Rücken zu werfen. Judo-Kämpfer werden auch Judoka genannt.
In Österreich können Häftlinge spätestens nach 2 Dritteln der Haftstrafe vorzeitig entlassen werden. Das sieht das österreichische Strafrecht vor. Peter Seisenbacher gewann im Judo 2 Mal die Goldmedaille bei Olympischen Spielen.
*Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst.
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