Bibi in Bremen

© APA/EPA/CARMEN JASPERSEN

Autogrammstunde
10/14/2016

YouTube-Star Bibi sorgte für Tumult in Wien

4.000 Menschen kamen, vor allem junge Frauen, um sich ein Autogramm anzuholen. Sieben Personen mussten von der Rettung behandelt werden.

YouTube-Star Bibi hat am Donnerstag bei einer Autogrammstunde vor einem Möbelhaus in Wien-Landstraße für einen Tumult samt Polizeieinsatz geführt. 4.000 vor allem Mädchen im Alter von zehn bis 18 Jahren drückten derartig in Richtung Bühne, dass der Veranstalter die Polizei holen musste. Sieben Personen wurden von der Rettung versorgt.

"Wir wurden erst verständigt, als die Autogrammstunde schon im Gange war", sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer gegenüber der APA. Die eintreffenden Polizisten sahen sich dann mit einer "unmenschlichen Masse" konfrontiert. Schließlich rückten 20 Beamte der Bereitschaftseinheit aus, die mittels Sperrgittern Ordnung in den Auflauf bringen wollten.

Autogrammstunde vorzeitig beendet

Da auch das Einschreiten der Polizei und entsprechende Durchsagen nichts bewirkten, wurde die Autogrammstunde vom Veranstalter vorzeitig beendet. Sieben Personen mussten aufgrund von Atemproblemen vom Rettungsdienst vor Ort versorgt werden. Bibi wurde mittels Polizeischutz zu ihrem Auto gebracht.

Bibi alias Bianca Heinicke betreibt auf YouTube den Kanal "BibisBeautyPalace", der vor allem die Themen Mode, Kosmetik und Lifestyle behandelt. Obwohl Bibi wegen untransparenter Werbung mehrfach in die Kritik geraten ist, tat dies ihrer Beliebtheit keinerlei Abbruch. Dem Kanal folgen rund 3,7 Millionen Menschen.

Möbelhaus-Sprecher: Veranstaltung war angemeldet

Der Veranstalter der tumultartigen Autogrammstunde des Youtube-Stars Bibi hat zurückgewiesen, dass die Polizei nicht rechtzeitig verständigt worden ist. "Wir haben die Veranstaltung bei der Polizei angemeldet und auch darauf hingewiesen, dass 3.000 bis 4.000 Personen erwartet werden. Offenbar wurden wir nicht ernst genommen", sagte Mömax-Sprecher Thomas Saliger der APA.

Das Unternehmen habe selbst 30 Security-Mitarbeiter im Einsatz gehabt. Zudem habe man auch dafür gesorgt, dass auch genügend Rettungskräfte an Ort und Stelle waren. "Es war aber nur ein Streifenwagen da", sagte Saliger.

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