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Leben

Spiel der Spiele: Der Weltraum fasziniert immer

Ran an die Würfel? Das Spiel des Jahres 2019 hat wenig mit Glück zu tun, mehr mit guter Zusammenarbeit.

von Daniela Davidovits

06/25/2019, 05:00 AM

Die Wiener Spiele Akademie hat „Forbidden Sky“ mit dem Österreichischen Spielepreis „Spiel der Spiele“ ausgezeichnet. Nicht nur das ungewöhnliche Szenario - eine abenteuerliche Weltraum-Rettungsmission - gefiel der Jury, sondern auch dessen Umsetzung als kooperatives Gemeinschaftsprojekt, so die Spiele Akademie.

Das Thema passt gut zum 50-jährigen Jubiläum der Mondlandung. Forbidden Sky sei ein besonders gelungenes Beispiel für den aktuellen Trend kooperativer Abenteuerspiele für die ganze Familie, meinen die Experten. Schon die Ausgangssituation ist spannend, danach ergeben sich zahlreiche weitere Wendungen in der Handlung, die stets neue Herausforderungen schaffen.

Letztlich kommt es darauf an, dass die Spieler ihre persönlichen Stärken gewinnbringend für das Team einsetzen, während ihnen die Mitspieler beratend zur Seite stehen.

Entwickelt wurde „Forbidden Sky“ vom 48-jährigen amerikanischen Spieleautor Matt Leacock, der als einer der Trendsetter im Genre der kooperativen Erwachsenen-Spiele gilt. Mit seinem vor elf Jahren erschienenen Spiel „Pandemie“ setzte er diesbezüglich neue Maßstäbe.

Auch bestes Spiel für Kinder gewählt

Ausgezeichnet wurde jetzt in Deutschland das "Kinderspiel des Jahres": „Tal der Wikinger“ wurde zum besten Spiel gewählt. „Loskegeln kann jeder. Da fliegen die Fässer, da ist die Freude groß“, urteilte die Jury. Wie das Autorenpaar Wilfried und Marie Fort im „Tal der Wikinger“ zugleich Geschick und taktisches Denken herausfordere, sei in der Mischung „so einzig- wie neuartig“, hieß es.

Aus rund 125 Gesellschaftsspielen für Kinder zwischen drei und acht Jahren hatte eine unabhängige Jury aus Fachjournalisten drei Spiele für den begehrten Preis nominiert: Neben „Tal der Wikinger“ von Marie und Wilfried Fort (Verlag: Haba) kamen noch „Fabulantica“ von Marco Teubner (Verlag: Pegasus Spiele) und „Go Gecko Go!“ von Jürgen Adams (Verlag: Zoch) in die Endrunde. Der Verein „Spiel des Jahres“ verlieh die Auszeichnung zum 19. Mal.

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