Rennfahren mit Elektrobohrer-Motoren

Beim 3. Conrad Akkurace wurde in Wels mit selbst gebastelten Fahrzeugen um die Wette gefahren.

Der Elektrogeräte-Händler Conrad veranstaltete in Wels sein drittes Akkurace. Jedermann kann daran teilnehmen, wenn er sich nur selbst sein Fahrzeug dafür baut. Dieses darf höchstens 2 Meter lang, 1,5 Meter breit sein und zwei Akku-Schrauber als Antrieb verwenden. Jedes Team, das sich für das Akkurace anmeldet, erhält ein Set von vier Elektro-Bohrern. Diesmal waren 53 Teams aus Österreich, Deutschland, Schweiz und den Niederlanden mit dabei. Gewertet wurde in vier Kategorien. Außerdem... ... gab es noch einen Publikumspreis, bei dem es weniger auf die Leistung im Rennen als auf Dinge wie Sympathie, Design und Teamoutfit ankommt. Gefahren wurde auf einem Achterschleifen-Kurs in der Welser BRP-Rotax-Halle. Der Start erfolgte auf einer abschüssigen Rampe. Zwei Runden mussten gefahren werden. Vor allem die Wendepunkte waren dabei knifflig. Trotz der gleichen Vorgaben, zeigten sich dramatische Geschwindigkeits- und Wendigkeits-Unterschiede. Kinder konnten in einer eigenen Zone mit Akku-betriebenen Fahrzeugen herumkurven und behelmte Kontrahenten aus dem Weg rammen. Einige Teilnehmer gaben im Rennen ihr Letztes. Dieser Rennfahrer musste bereits im ersten Durchgang eine gebrochene Lenkung per Hand ersetzen, was man im unten verlinkten Video auch mitansehen kann. Hier die Siegerehrung in der Offenen Klasse. Ganz oben am Podest: Das Team der HTL Mistelbach. Unten gratulierte u.a. Conrad-Geschäftsführer Johannes Kofler (mitte).
(KURIER.at / dav) Erstellt am
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