Leben 05.12.2011

Nokia zeigt bisher billigste Handys

© Bild: Nokia

"Leistbare" Handys für Entwicklungsländer: Nokia 100 kostet 20 Euro, Nokia 101 mit mp3-Player 25 Euro.

Mit zwei neuen Handy-Modellen will Nokia finanzschwache Kunden mehr als bisher ansprechen. Nokia 100 und Nokia 101 sind vor allem für den Verkauf in Entwicklungsländern gedacht. Ersteres wird für einen Preis von 20 Euro verkauft werden. Das Dual-Band-Handy mit 1,8 Zoll Display enthält ein UKW-Radio, Wecker, LED-Taschenlampe und ein Telefonbuch für 500 Einträge.

Das Nokia 101 ist mit Dual-SIM-Funktionalität ausgestattet, was den Betrieb in zwei unterschiedlichen Mobilfunknetzen mit nur einem Gerät erlaubt. Ein SIM-Manager an Bord speichert allerdings Einstellungen für bis zu fünf unterschiedliche SIM-Karten. Außerdem beinhaltet das 101 einen mp3-Player mit microSD-Erweiterung. Bis zu 16 GB Speicher werden solcherart unterstützt. Ein kleiner Lautsprecher ist ebenfalls enthalten. Das 101 soll für 25 Euro verkauft werden.

"Nächste Milliarde" Kunden ansprechen

Mit beiden Handys will Nokia seine "nächste Milliarde" Kunden ansprechen. Da ein Handy für diese Zielgruppe oft ein großes Investment darstellt, habe man den Preis niedrig gehalten, so Nokias Handy-Chefin Mary McDowell. In ausgewählten Märkten sind die Handys mit dem Infoservice "Nokia Life Tools" ausgestattet. In Indien kommt der Bezahlservice "Nokia Money" dazu.

Das Nokia 101 soll im Herbst auf den Markt kommen. Das 100 soll im Winter folgen. Das 101 wird in zwei Farben erhältlich sein, das 100 gleich in fünf.

Erstellt am 05.12.2011