Neue Privatsphäre-Optionen bei Facebook

Facebook gibt Nutzern bessere Kontrolle, wer was zu sehen bekommt. Ein Überblick über neue Möglichkeiten.

Mit der Ankündigung neuer Privatsphäre-Optionen rückt Facebook ein Stück in Richtung seines neuen Konkurrenten Google+. Für Facebook-Nutzer soll es damit einfacher als bisher sein, zu kontrollieren, wer was von einem zu sehen bekommt. Eine der Änderungen betrifft Foto-Markierungen. Diese müssen nun zuerst vom Nutzer bestätigt werden,... ... bevor sie auf dem eigenen Profil auftauchen. Markierungen können entweder einzeln oder gesammelt bestätigt oder abgelehnt werden. Anders als bisher kann man dafür von jedem Facebook-Nutzer markiert werden - allerdings auch dabei nur mit Bestätigung. Will man eine Markierung entfernen,... ... stehen nun Lösch-Möglichkeiten unterschiedlich starker Abstufung zur Verfügung. Man kann nun etwa die Markierung im Bild entfernen, den eigenen Namen aber unter dem Bild belassen, oder man entfernt beides, oder man bittet den Foto-Inhaber, das Bild zu entfernen oder man blockiert den Foto-Inhaber gleich ganz. Gemäß den "Circles" bei Google+ kann fortan auch bei Facebook leichter entschieden werden, welche Botschaft man an wen verbreitet - etwa damit der Chef nicht erfährt, welches tolle Youtube-Video man neuerdings während der Arbeitszeit entdeckt hat. Ein Sichtbarkeits-Button mit Drop-Down-Menü neben Profil-Informationen,... ... oder Pinnwand-Einträgen gibt die Möglichkeit, Inhalte an alle Facebook-Nutzer ("Öffentlich" - vormals "Alle"), nur an Freunde oder an ausgewählte Personen zu verbreiten. Zu Nachrichten oder Status-Updates konnten bisher bereits Bilder, Videos und Links beigefügt werden. Zukünftig kann man auch Orte nennen. Facebook Places wird damit vom reinen Mobil-Feature zum Geotagging-Tool für alle Facebook-Nutzer. Damit man den Überblick behält, wer das eigene Profil am Ende wie wahrnimmt, wird der "Profil ansehen als..."-Knopf eingeführt. Damit erhält man unmittelbar die Sicht einer anderen Person auf den eigenen Facebook-Auftritt. Die Funktionen werden nun schrittweise global eingeführt. In wenigen Tagen werden alle Netzwerk-Teilnehmer davon profitieren.

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(KURIER.at / dav) Erstellt am
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