NASA schickt Zwillings-Sonden zum Mond

"GrailA" und "GrailB" werden um den Mond kreisen, um mehr über dessen Inneres zu erfahren.

Die Weltraumbehörde NASA fliegt wieder zum Mond. Zwei unbemannte Sonden namens GrailA (Gravity Recovery and Interior Laboratory) und GrailB sollen Informationen über das Innere des Mondes sammeln.
Jede der beiden Sonden hat ungefähr die Größe einer Waschmaschine und wiegt 200 Kilogramm. Starten sollen die Sonden am 8. September vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. Auf dem Bild kommen die Zwillingssonden gerade in Cape Canaveral an. Transportiert wurden sie mit einem Flugzeug des Typs C-17 Globemaster III. In den Weltraum gebracht werden die Sonden mit Hilfe einer Delta-Rakete. Auf dem Bild wird eine der Grail-Sonden gerade von NASA-Technikern auf der Trägerrakete montiert. Eine Nutzlastverkleidung soll die Sonden nach dem Start vor Hitze schützen. Diese wird nach Austritt aus der Erdatmosphäre abgeworfen. Die Zwillingssonden sollen während ihrer neunmonatigen Mission das Gravitationsfeld auf winzige Schwankungen vermessen und Aufschluss über die Strukturen im Mondinneren von der Kruste bis zum Kern geben. Techniker der NASA testen die GrailA Sonde innerhalb einer Vakuum-Kammer. Zusammen mit seinem Ebenbild GrailA, hat GrailB einen 11-Tage andauernden Test bei Lockheed Martin Space Systems in Denver durchlaufen. In den Tests wurden Flugmanöver im luftleeren Raum simuliert. Dreieinhalb Monate lang sollen die Sonden auf verschiedenen kreisförmigen Routen zum Mond fliegen. Beide werden ungefähr vier Millionen Kilometer zurücklegen. Anschließend werden sich beide auf einem Formationsflug um den Erdtrabanten herum per Funk ihren Abstand zueinander übermitteln.
(KURIER.at / luc) Erstellt am
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