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12/05/2011

Lytro will Fotografie revolutionieren

Lichtfeldkamera zeichnet einfallende Lichtstrahlen auf und erlaubt Fokussierung nach der Aufnahme.

Das kalifornische Unternehmen Lytro hat das erste Modell einer Lichtfeldkamera vorgestellt. In einem ungewöhnlichen Design verpackt, zeichnet die Kamera vor allem ihr außergewöhnlicher Aufnahmemodus aus. Bei einer Lichtfeldkamera werden Lichtstrahlen inklusive ihres Einfallswinkels aufgezeichnet. Aufnahmen können dadurch im Nachhinein auf jede beliebige Stelle im Bild fokussiert werden. Die Auslöseverzögerung durch Scharfstellung entfällt somit.

"Lebendige Bilder" und einfache Bedienung

Lytro verspricht mit seiner Kamera "lebendige Bilder" und baut auf einfachste Bedienung. Die Kamera weist genau zwei Knöpfe auf: Einschalten und Auslösen. Dazu gibt es noch einen kleinen Schieberegler für das optische 8-fach-Zoom. Eingefangen werden 11 Millionen "Megarays", nicht Megapixel. Das Gehäuse der Kamera besteht aus Aluminium. An der Rückseite befindet sich ein Touchscreen-Display. Der Speicher ist fix verbaut. Lytro bietet ab Anfang 2012 zwei verschiedene Modelle in jeweils drei Farben an. Mit 8 GB speichert man 350 Aufnahmen. Dieses Modell kommt auf einen Preis von 399 Dollar. 750 Fotos passen auf 16 GB. Dieses Modell kostet 499 Dollar.

Mit der Kamera wird Software mitgeliefert, mit der es möglich ist, Bilder zu importieren und zu bearbeiten. Noch wird nur Mac OS X unterstützt. Windows soll 2012 folgen. Werden Fotos im Internet geteilt, wird die Fokussierungs-Funktion mitgeliefert. Betrachter können dann ohne zusätzliches Programm den Bildfokus verändern.