Kritik an Zellwegers Gesicht: Rose McGowan feuert zurück
Auf der Onlineplattform Variety ist eine Filmkritik über "Bridget Jones' Baby" erschienen, in der das Gesicht von Renée Zellweger thematisiert wird.
Owen Gleiberman, der Autor der Kritik, schreibt: "Sie sieht nicht mehr wie Renée Zellweger aus. Ich dachte: Sie sieht nicht mehr wie Bridget Jones aus! Das macht es auf eine seltsame Art und Weise bedeutender. Prominente haben, wie jeder andere auch, ein Recht darauf, so auszusehen wie sie wollen, aber die Charaktere, die sie spielen, werden zu einem Teil von uns. Ich habe mich gefühlt als würde etwas von mir weggenommen werden."
Obwohl er angibt den Film zu mögen, legt Gleiberman nach: "Ich hoffe, der Film behauptet sich als einer über eine herrlich gewöhnliche Person als über jemanden, der wie jemand aussieht, der nicht mehr länger sein möchte, wer er ist."
Wütende Antwort
Die Schauspielerin Rose McGowan war über die Kritik dermaßen erzürnt, dass sie in einem Artikel auf Hollywood Reporter diese als "gemein, zerstörend, dumm und grausam" bezeichnet. Diese würde nach dem Status quo privilegierter, weißer Männer riechen. Weiters schreibt McGowan: " Renée Zellweger ist ein menschliches Wesen mit Gefühlen, einem Leben, mit Triumpfen und Kämpfen, so wie jeder von uns. Wie kannst du es wagen, sie als Prügelknaben für einen fehlgeschlagenen Versuch, dich in einem neuen Job zu profilieren, benutzen. Wie kannst du es wagen, eine Frau zu schikanieren, die nichts getan hat, außer zu versuchen, Menschen wie dich zu unterhalten. In deinen Augen ist es ihr Vergehen, auf eine Art älter zu werden, die dir nicht passt. Wer bist du, dir das rauszunehmen?"
Der Artikel "verletzt uns alle", so McGowan, die am Ende Zellwegers Name mit den Namen von männlichen Schauspielkollegen ersetzt, um zu zeigen, dass Frauen bis zum Gehtnichtmehr von der Öffentlichkeit observiert werden.
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