Diese sexistischen Fragen erträgt Clinton seit 40 Jahren
Das Onlineportal The National Memo hat am vergangenen Mittwoch ein Video veröffentlicht, das einen Zusammenschnitt der sexistischen Fragen zeigt, mit denen sich Hillary Clinton seit dem Beginn ihrer Karriere herumschlagen muss. Es beginnt mit einem Interview aus dem Jahr 1979, als Hillary Clinton First Lady des US-Bundesstaats Arkansas war. "Man bekommt den Eindruck, dass sie wirklich nicht so sehr an offiziellen Abendessen, Tee- und Gartenparties interessiert sind", sagt der Berichterstatter in diesem.
Im Jahr 1996 stellte die US-amerikanische Journalistin Barbara Walters an Clinton die Frage, ob sie glaubt, dass die Amerikaner für eine First Lady bereit sind, die "eine starke Meinung und klare Ziele hat?". In einem Clip aus dem Jahr 1992 wird sie gefragt, ob sie glaubt, dass eine First Lady zugleich beliebt und meinungsstark sein kann.
Der Zusammenschnitt:
20 Jahre später
20 Jahre später ist Hillary Clinton die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, an der Fragestellung und der Kritik an ihrer Person hat sich aber noch immer nicht viel geändert. So sind beispielsweise ihre Kleiderwahl oder die Forderung, mehr zu lachen, immer wieder Thema in der Berichterstattung. Ein männlicher Kommentator mutmaßte sogar, dass Männer Hillary Clinton nicht wählen würden, weil sie diese an ihre keifenden Ehefrauen erinnern würde. Kein Wunder also, dass Clinton nicht mit einem Dauergrinsen rumläuft, beziehungsweise hatte sie schon im Jahr 1992 die richtige Antwort auf all diese sexistischen Einwürfe. Diese wird am Ende des Videos gezeigt. "Wissen Sie, Ich glaube ich hätte Zuhause bleiben können, mit Keksen und Tee, aber ich habe mich dazu entschieden, meinen Beruf auszuüben, den ich schon hatte, bevor mein Mann eine Person öffentlichen Interesses wurde."
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