Weltausstellung 1873: Als der Orient ins Wohnzimmer einzog

Weltausstellung 1873: Als der Orient ins Wohnzimmer einzog
Nachdem Maghreb-Staaten und Osmanisches Reich ihren Lifestyle in Wien präsentiert hatten, kam es in Mode, sich arabisch einzurichten. Gläser und Zimmer im „Arabischen Stil“ boomten.

An der Elisabeth Avenue westlich des Prater-Haupteingangs befand sich eines der imposantesten Objekte der gesamten Wiener Weltausstellung: Die ägyptische Baugruppe überragte die meisten Pavillons auf dem Gelände. Großes Interesse weckten auch die Nachbildung eines altägyptischen Felsengrabes. Den Vogel schossen aber der von einem Eunuchen bewachte Harem und das Kaab, ein separates Empfangszimmer für die Damen ab.

Selbst Kaiser Franz Joseph zeigte sich beeindruckt. Wien lag im Orientfieber und die Welt kam hierher – an die Schnittstelle zwischen Orient und Okzident. Wobei: Damals war wohl alles, was südlich der Reichsgrenzen lag, Orient.

Das Wissen der Welt

Es war die Zeit, in der der Anspruch herrschte, das aktuelle Wissen der Welt in den Bereichen Industrie, Landwirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur an einem Ort zu vereinen. Wir schreiben 1873 und die Wiener Weltausstellung hatte soeben eröffnet.

In dieser Geschichte erfahren Sie:

  • Welche Folgen der Besuch des Orients an der Donau hatte.
  • Wie das "Arabische Zimmer" und die Gläser im arabischen Stil aussahen.
  • Und was die Deckenmalerei in der ägyptisch-orientalischen Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien mit der Weltausstellung zu tun hat.

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