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Leben
05/26/2019

Figuren mit Charakter prägen die Persönlichkeit ihrer Leser

Bücher und Filme als Inspiration – diese Helden und Heldinnen machen Kinder zu besseren Menschen

Der Ich-Erzähler in „Gregs Tagebuch“ ist ein denkbar schlechtes Vorbild für Kinder: Der pubertierende Bursch hält alle für Idioten und benimmt sich auch so. Doch Kinderbücher dienen nicht nur der Unterhaltung, im besten Fall liefern sie ihren Lesern Vorbilder, mit denen sie sich identifizieren können.

- Momo. Zuhören und Zeit haben, das war niemals wichtiger als jetzt.

- Katniss Everdeen. Die 16-jährige Hauptfigur der „Tribute von Panem“-Trilogie ist stark, mutig und selbstlos. Und im Film auch wunderschön.

- Pünktchen. Als Freundin von Anton erkennt das Mädchen aus reichem Haus die Notsituation ihres Freundes. Dass sie für ihn sogar mit dem Kinderfräulein betteln geht, konnte nur Emil Erich Kästner einfallen.

- Merida. Die irische Prinzessin und Bogenschützin war die erste der Disney-Heldinnen, die nicht nur auf den Prinzen wartet.

- Oskar. In „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ freundet sich der Bub mit einem minderbegabten Mitschüler an – so sind „cool kids“.

- Patrick Pacard. Wer erinnert sich an die Kinderserien der 80er-Jahre? Der coole Blonde kam in den Besitz einer Formel, mit der Gemüse in der Wüste gepflanzt werden kann.

- Frida, Malala & Co. Echte Menschen sind eine Inspiration. Derzeit boomen Porträt-Bücher für Kinder, wie „Good Night Stories für Rebel Girls“.

- Du selbst. Im personalisierten Bilderbuch rettet die Leserin ihren Park und den Regenbogen (www.hurrahelden.de, 35 €). Die Grafik mag eigenartig sein, aber das Thema ist schön.