Fail: So protestieren Trump-Fans gegen Starbucks
Um seine Unterstützung für den neuen US-Präsidenten zum Ausdruck zu bringen, wollte ein Starbucks-Kunde, dass der Barista den Namen "Trump" auf seinen Becher schreibt. Dieser weigerte sich jedoch und weil der Kunde hartnäckig blieb, bat der Starbucks-Mitarbeiter schließlich einen Kollegen, die Polizei zu rufen. Weil sich die Trump-Fans davon diskriminiert fühlen, rufen sie nun zu einer Protestaktion gegen die Kaffeehauskette auf: Wer Trump gewählt hat, soll seinen Kaffee als "Trump" bestellen, damit der Name laut ausgerufen wird. Unter dem Hashtag #TrumpCup finden sich in den sozialen Medien bereits einige Selfies von Trump-Unterstützern, die darauf mit einem Kaffeebecher mit der Aufschrift "Trump" zu sehen sind.
Kampf der Kulturen, ausgetragen mit Kaffeebechern
Initiiert wurde die Aktion von Tim Treadstone, einem politischen Berater und Social Media Strategen aus Los Angeles. Via Twitter erklärte Treadstone, dass die Trump-Fans jene Starbucks-Mitarbeiter, die sich weigern, "Trump" auf den Becher zu schreiben, filmen sollen.
"Wir haben einen Kampf der Kulturen zu gewinnen. Ich bin ein Unterstützer von Trump. Ich dachte, wenn Trump gewinnt, würde ich aufwachen und Amerika wäre wieder großartig. Raten Sie was, es war nicht so", sagte Treadstone zur Washington Post. "Es liegt noch viel Arbeit vor uns. Wir haben noch viele Herzen und Geister für uns zu gewinnen. Offensichtlich sind viele Menschen nicht glücklich mit uns, aber wir müssen für unsere Freiheit und unser Recht auf freie Meinungsäußerung aufstehen."
Aktion sorgt für Spott
Kurz nachdem die Aktion ausgerufen wurde, machten sich auf Twitter einige Nutzer darüber lustig. Denn durch diese wird der Gewinn von Starbucks angekurbelt, obwohl sich der Protest eigentlich gegen die Kaffeehauskette richten sollte.
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