Das persönliche Weihnachtsessen der Redaktion: Karpfen einmal anders

Die Lieblingsrezepte der KURIER-Redaktion für Weihnachten. Im ersten Teil der Serie gibt es Fisch. Serviert wird Karpfen Hahu-Style.
Ganze Karpfen auf einem Teller mit Kartoffelsalat und Tannenzweigen.

Es soll zu Weihnachten allen schmecken und besonders sein, aber niemand will drei Tage neu kochen. Wir präsentieren daher unsere persönlichen Festessen-Interpretationen für alle Vorlieben – und Ideen für die Restl-Verwertung, damit der Feiertagseinkauf nicht zu kompliziert wird. Im ersten Teil der Serie präsentiert Axel Halbhuber seine Interpretation des klassischen Weihnachtskarpfen: Hahu-Style mit Teriyaki-Marinade. 

Karpfen Hahu-Style

Gleich vorweg: Wem Karpfen zu fett oder intensiv ist, der kann dieses Rezept mit jedem anderen Fisch-Filet machen. Fette Fische sind dafür aber besonders geeignet – Tipp: Versuchen Sie die Filets junger/kleiner Karpfen, die „grundeln“ kaum.

  • Die Karpfenfilets waschen und trocken tupfen
  • In einem Mixer folgende Zutaten zu glatter Sauce verarbeiten: Koriander, Honig, 2 Knoblauchzehen, gut 200 ml Sojasauce, Limettensaft, Chili (nach gewünschter Schärfe), einige EL Sonnenblumenöl oder besser Butter (bei fettem Fischfleisch wenig, bei magerem etwas mehr)
  • Wichtig ist das Abschmecken der Sauce: Salzigkeit (von der Sojasauce), Süße (Honig), Schärfe (Chili) und Koriander sollen gut balanciert sein – 
    gegebenenfalls öfter nachjustieren. Die Sämigkeit kommt vor allem durch Öl/Butter
  • In einem Bräter den Boden dünn mit der Sauce bedecken, Fisch drauflegen und komplett mit der restlichen Sauce bedecken – geht sich das nicht aus, während des Schmorens immer wieder drüberlöffeln
  • Bei 160 Grad Heißluft vierzig Minuten im Rohr schmoren
  • Mit Chiliflocken/Sesam/Lauch dekorieren, im Bräter servieren – der Fisch ist ganz weich, alle nehmen sich selbst!
  • Als Beilagen eignen sich Püree (z. B. Erbsen evtl. mit Wasabi, Erdäpfel, auch Sellerie) oder Fächer-Erdäpfel (vorkochen, einschneiden und ölen, im Rohr fertigbraten). Jedenfalls muss aber Baguette auf den Tisch: Alle wollen diese Sauce auftunken :-)

3 Ideen zur Restlverwertung

Damit vom Karpfen nichts weggeschmissen werden muss, kann der Fisch auch über die nächsten Tage weiterverwendet werden. 

  •  Fischburger: Dazu ein Briochebrötchen (rescher: Semmel) halbieren, anrösten, dünn mit Frischkäse bestreichen, üppig mit Karpfen füllen, frische Lauchringe drauf!
Ein Burger mit Pulled Pork und Krautsalat auf einem Teller.

Idee fürs Restlessen: Fischburger mit Karpfen 

  • Fischleibchen: Aus Fisch, Semmelbröseln und Zwiebeln Leibchen formen und rausbraten.
  •  Risotto: Karpfenreste in ein fast fertiges Risotto einrühren

In den nächsten Tagen erwarten Sie weitere persönliche Rezepte für ein gelungenes Festtagsessen. Entdecken Sie auch die anderen Ideen des Weihnachtsmenüs der KURIER-Redaktion. Aufgetischt werden Rindfleisch à la Teufl (mit Beilagen, die noch nicht jeder kennt) und Sellerie nach Moser-Art (im Ganzen geschmort und mit veganer Bratensauce). 

Kommentare