Drei Briten behaupteten, in Syrien gestrandet zu sein

Die drei Männer wollten eine Delfintour machen, sind aber auf das falsche Boot gestiegen. So lautete die Geschichte, die sich mittlerweile als Scherz herausgestellt hat.
Drei junge Männer posieren für ein Selfie im Freien.

Weltweit ist derzeit in zahlreichen Medien die Geschichte von drei jungen britischen Männern zu lesen, die im Urlaubsort Ayia Napa auf Zypern arbeiten. Sie wollten nach einer durchzechten Partynacht eine Delfintour auf einem Boot unternehmen, haben jedoch das falsche genommen und sind letztlich in der syrischen Hafenstadt Tartus, nicht weit vom kriegsgebeutelten Homs entfernt, gestrandet.

Um glaubwürdig zu wirken, haben die drei Männer ihren angeblichen Trip auf Snapchat festgehalten.

Die Geschichte auf Snapchat:

Drei junge Männer machen ein Selfie vor einer Wand mit Graffiti, möglicherweise in Syrien.
Drei Männer posieren am Wasser, möglicherweise nach einer durchzechten Nacht.
Zwei Männer posieren vor einem roten Schiff auf dem Wasser.

Zu schön, um wahr zu sein

Sämtliche Medien haben diese Version der Geschichte aufgegriffen und für wahr befunden. Nun hat sich jedoch herausgestellt, dass sich die drei Männer einen Scherz erlaubt und diese "einfach aus Spaß" verbreitet haben. Einer von ihnen, Lewis Ellis aus Manchester, behauptete das auf Facebook. Ellis ist dafür bekannt, Falschmeldungen, so genannte "Pranks" auf Youtube zu stellen.

Ein Screenshot von einem Facebook-Post mit Kommentaren von Lewis Ellis und Heather Lorraine Ahmad.

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