Die verrücktesten Simulatoren der Welt

Schon mal auf einer selbst konstruierten Achterbahn gefahren oder sich selbst umarmt? Alles ist möglich.

Simulatoren gibt es in allen möglichen Varianten und Größen. Am spannendsten sind wahrscheinlich solche, die den gesamten Körper in eine bestimmte Situation versetzen. Die Walt Disney World in Florida hat den "Sum of all Thrills"-Simulator zu bieten. Dieser... ... wurde von der Rüstungsfirma Raytheon entwickelt. Benutzer fertigen mit einer eigenen Software eine selbstgestaltete Achterbahn an und können diese dann im Simulator befahren, inklusive Video, Ton und Bewegung. Die Firma SkyTec hat einen Simulator für Ski- und Snowboardfahrer entwickelt. In Schuhen und Bindung steht man auf einer seitwärts beweglichen Platte, die Schwünge nachempfindet, die auf einer Leinwand-Projektion vorgegeben werden. Man kann so virtuell Skipisten erkunden und sein Gleichgewicht schulen. Das japanische Kajimoto Laboratory widmet sich der Entwicklung von menschlichen, taktilen Geräten. Unter anderem wurde der so genannte Sense-Roid entwickelt, eine Art Umarmungs-Simulator. In eine Weste gesteckt umarmt man eine Puppe und spürt die Umarmung am eigenen Leib. Man umarmt sich also quasi selbst. Das Kajimoto Lab erwartet sich dadurch persönliche Erkenntnisse über den Wert von Liebkosungen. Flugsimulatoren gibt es nicht nur für Menschen. Am California Institute of Technology wurde ein Flugsimulator für Fruchtfliegen entwickelt, mit der die Flugeigenschaften der kleinen Insekten untersucht werden sollen. Eine Fliege wird durch hunderte Leuchtdioden in eine Flugsituation versetzt, während sie an einer Antenne festgeklebt stationär bleibt. Die Software ShipSim lässt Hobby-Seefahrer das Gefühl, einen Supertanker durch einen Riesensturm zu manövrieren, nachvollziehen, oder an Bord des Greenpeace-Schiffes "Rainbow Warrior" durch das arktische Meer zu pflügen. Wem die Computeroberfläche immer noch zu realitätsfern ist... ... der kann sich ja mal das Maritime Simulationszentrum der Hochschule Wismar in Norddeutschland ansehen. Hier wird Seefahrt auf einer originalgetreuen Schiffsbrücke mit voll funktionsfähigen Instrumenten und Panorama-Bildschirmen simuliert. Im Sommer 2010 stellte das Max Planck Institut für biologische Kybernetik in Tübingen einen Formel-1-Simulator vor, der Menschen an einem Roboterarm in ein Ferrari-Cockpit versetzt. Auf einem Panoramabildschirm wird eine Rennstrecke befahren. Der Fahrer wird dabei sämtlichen Beschleunigungs- und Fliehkräften ausgesetzt. Bei richtig großer Langeweile kann man den Schrottplatz-Simulator ausprobieren. Hier muss man etwa mit Kran, Bagger oder Gabelstapler Autowracks von einem Stapel auf einen anderen schlichten. Klingt doch spannend! In einer ähnlichen Liga spielt der Müllabfuhr-Simulator. Hier muss man ein eigene Entsorgungs-Unternehmen managen, durch die Straßen fahren und Spezialaufträge erfüllen, etwa Altglascontainer entleeren oder Bauschutt fortschaffen. Fünf verschiedene Müllfahrzeuge stehen zur Verfügung. Am Aviation Campus des Flughafens Wien steht dieses Simulator-Monster. Darin werden Piloten... ... in das Cockpit eines Airbus A-320 versetzt. Die futurezone verlost an diesem Wochenende einen Erlebnisflug in diesem Simulator. Dabei wird ein einstündiges Flugprogramm samt fachkundiger Vorbereitung und Auswertung der Flugerfahrungen geboten. Der Link unten führt Sie zum Gewinnspiel.
(KURIER.at / dav) Erstellt am
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