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12/05/2011

Das Milliardengeschäft mit Facebook Apps

Eine Studie der Universität von Maryland zeigt die gewaltigen Ausmaße der Industrie rund um Facebook Apps.

Auch wenn viele Facebook nur als Zeitverschwendung erachten, die Ausmaße der Industrie, die sich mittlerweile um Social Networks gebildet hat, ist enorm. Das bestätigt nun auch eine Studie der Universität von Maryland. Demnach habe allein in diesem Jahr die Facebook-App Branche 182.000 neue Jobs geschaffen und dabei mehr als 12,2 Milliarden US-Dollar an Gehältern und Sonderzahlungen an die Arbeitnehmer ausbezahlt. Die gesamte Branche kommt groben Schätzungen zufolge auf mehr als 235.000 Beschäftigte, die für das Jahr 2011 einen Beitrag von 15,7 Milliarden US-Dollar zur angeschlagenen US-Wirtschaft leisten dürften.

Platzhirsch Facebook

Das mag in Anbetracht des Bruttoinlandsproduktes der USA von 14.600 Milliarden US-Dollar nicht viel erscheinen, allerdings spiegeln die ermittelten Zahlen lediglich die Situation von Facebook-Apps wider - ohne die zahlreichen Mitbewerber wie Twitter oder Google+ miteinzurechnen. Zu den größten Arbeitgebern zählt unter anderem der Spieleanbieter Zynga, der derzeit über 1.300 Mitarbeiter beschäftigt und allein im vergangenen Jahr 850 Millionen US-Dollar mit seinen Facebook-Spielen, wie FarmVille oder Mafia Wars, umgesetzt hat. Aber auch wenn Facebook mit derzeit mehr als 700 Millionen Nutzern und einem geschätzten Marktwert von über 50 Milliarden US-Dollar der deutliche Platzhirsch auf dem Bereich der Sozialen Netzwerke ist, sind seine Mitbewerber nicht zu unterschätzen.

Google+ in den Startlöchern

Vor allem Twitter, das von seinen mehr als 100 Millionen aktiven Nutzern als Nachrichtenquelle besonders geschätzt wird, könnte hier Facebook am nächsten kommen. Auch Google+, das bislang noch keine Apps von anderen Anbietern zulässt, ist ein großer Konkurrent von Facebook und trägt zum Wachstum der Branche bei. Eine entsprechende Programmierschnittstelle, die Apps und Spiele in das neue soziale Netzwerk integriert, wurde von Google bereits angekündigt.

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