Das Laufen darf nicht unterschätzt werden

Ein Läufer in Adidas-Schuhen und Falke-Socken läuft auf einer Wiese.

Laufen ist eine vermeintlich leichte Sportart: Sie erfordert weder teure Ausrüstung, noch aufwendige Einführungen – jeder kann damit beginnen. Doch zum Laufen gehört mehr, als schnell einen Fuß vor den anderen zu setzen. Mobilisations-, Stabilisations-, Koordinations- und Dehnübungen sowie Regeneration und Trainingsplanung, Körperhaltung und Armtechnik. Deren Bedeutung darf nicht unterschätzt werden – die ganze Sportart darf nicht unterschätzt werden.

Manch einer möge nun fragen: Warum sollte ich darauf Acht geben? Die Gründe dafür sind denkbar simpel.

Weil sonst ein schlechtes Gewissen entsteht: Hätte ich doch besser aufgewärmt, wäre ich jetzt nicht verletzt – für jeden Sportler einer der bittersten Gedanken.

Weil diese Gedanken vermeidbar sind. Natürlich lassen sich nicht alle Blessuren darauf zurückführen, dass jemand das Laufen unterschätzt. Manchmal ist das aber der Fall.

Weil sich die gesamte Anstrengung als umsonst entpuppt. Auf monatelanges Training folgt eine monatelange Verletzungspause – danach ist die Formkurve am Nullpunkt angelangt.

Weil es unter Umständen schmerzhaft ist. Das Gefühl einer Muskel- oder Knieverletzung ist niemandem zu gönnen.

Weil es umständlich ist. Vom Arzt geht’s zum Röntgen und zurück, anschließend weiter zum Physiotherapeuten, dazwischen möglicherweise noch kurz zum Orthopäden.

Dabei macht vor allem die Einfachheit das Laufen bei vielen Menschen so beliebt. Gerade deshalb heißt es: Liebe Läufer, passt auf euch auf! Sonst wird es schnell kompliziert.

Ein Läufer in Adidas-Schuhen und Falke-Socken läuft auf einer Wiese.
So manche Verletzung ist vermeidbar

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