Das kann die Facebook Messenger App

Facebook startet App für leichteres Nachrichten-Schreiben und Auffinden von Freunden in der Umgebung.

Facebook startet den Facebook Messenger für iOS- und Android-Mobilgeräte. Die App soll das Nachrichten-Management von Facebook-Usern erleichtern - mit neuen Funktionen und einem direkteren Zugang als über die ursprüngliche Facebook-App. Technisch basiert der Facebook Messenger auf Beluga, einer App, dessen Entwicklerfirma von Facebook übernommen wurde. Die auch weiterhin existente Beluga-App bezeichnet sich als Cross-Platform Messaging App. Mehrere Dienste können darauf gemeinsam genutzt werden. Konversationen mit mehreren anderen Teilnehmern werden bei Beluga "Pods" genannt. Text und Bilder werden per Push-Benachrichtigung verbreitet. Der Hauptvorteil aber: Man erspart sich die Kosten für SMS. Genau dieses Ziel verfolgt auch Facebook mit seinem Messenger. Dieser soll seine Nutzer dazu bewegen, von SMS auf Facebook-Nachrichten umzusteigen. Kontaktiert werden können nicht nur Facebook-Nutzer, sondern alle Personen aus dem Smartphone-Telefonbuch. Verwendet der Empfänger keine Facebook-App, wird die Nachricht kostenlos per SMS zugestellt (vorerst leider nur in den USA). Hier das Nachrichten-Layout auf iOS. Mit der App kann man Gruppen von Personen bilden, um mit dieser Gruppe eine Konversation zu starten. Auf Android sieht das dann so aus. Wenn man einmal Ruhe vom Nachrichten-Empfangen braucht,... ... kann man mit der Facebook-App Nachrichten-Pausen festlegen. Entweder man empfängt eine Stunde lang nichts oder bis zum nächsten Morgen. Ein besonderes Feature der Facebook-App ist das Teilen von Aufenthaltsorten mit Freunden. Erhält man  Nachrichten mit Orts-Daten, kann man die Aufenthaltsorte seiner Freunde auf einer Karte darstellen lassen. Deben der Freunde-Lokalisierung wird die App in Zukunft eine weitere Spezialität bieten. Wie 9to5mac.com herausfand, verbirgt sich im Code bereits eine Video-Chat-Funktion, die aber noch nicht freigeschaltet ist. Die Facebook Messenger App ist vorerst nur in den USA erhältlich.
(KURIER.at / dav) Erstellt am
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