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12/05/2011

Bing: Änderungen sollen Aufschwung bringen

Die Suchmaschine von Microsoft schreibt enorme Verluste. Mit Verbesserungen sollen aus roten schwarze Zahlen werden.

Die zwei Jahre alte Suchmaschine von Microsoft ist für den Konzern seit ihrem Start im Juni 2009 ein enormes Verlustgeschäft. Wie CNN berichtet, hat Microsoft in diesem Zeitraum 5.5 Milliarden Dollar investiert. Ein Aufschwung in Richtung Plus-Geschäft ist nicht in Sicht.

Jetzt will Microsoft Bing so verbessern, dass "niemand mehr in der Früh aufwacht und sich eine bessere Suchmaschine wünscht" (O-Ton Stefan Weitz, Microsofts Direktor von Bing). Durch seine Partnerschaften mit Facebook und Nokia soll mehr Erkenntnis für die täglichen Vorgänge im Web gewonnen werden. Das, und die Tatsache, dass Microsoft eine Reihe weiterer Partnerschaften eingeht, soll dazu führen, dass sich dem Nutzer auf Sucheingaben präzise die Informationen bieten, die er haben möchte. Unnötige Infos sollen so außen vor gelassen werden, erklärt Qi Lu, Microsoft Präsident Online Service, gegenüber CNN.

14.7 % Marktanteil

Was Marktanteil bei Suchmaschinen betrifft, steht Bing mit 14.7 Prozent gegenüber Google (64.8 Prozent) eher schlecht da. Immerhin hat Bing seit seinem Start deutlich dazu gewonnen; damals waren es kurz nach dem Launch 8.4 Prozent. Problem: den Hauptanteil hat Microsofts Suchmaschine auf Kosten Yahoos lukriert, welche eine Partnerschaft mit Bing eingegangen ist. Gegenüber dem Marktführer hat man sich damit zwar Marktanteile geholt, von Google selbst kommen die Anteile aber nicht.

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