So stecken Eltern den Kindersitz in die Handtasche

Revolutionäre Idee für Kindersitze: Der Booster zum Falten.
Fünf Kinder sitzen angeschnallt in einem Auto, zwei davon spielen mit Tablets.

Mit einer ungewöhnlichen Idee könnten Erfinder den Eltern das Leben deutlich erleichtern und das Leben von Kindern sicherer machen. Zwischen vier und 12 Jahren dürfen Kinder im Auto auf einer Sitzerhöhung sitzen und sich mit dem normalen Autogurt angurten. Vielen Familien haben aber auf Reisen, bei Taxifahrten oder bei spontanen Mitfahrgelegenheiten das unhandliche Ding nicht dabei und lassen die Kinder ohne Kindersitz fahren.

Drei zusammengeklappte Mifold-Kindersitze in Grau, Schwarz und Weiß vor einem schwarzen Kindersitz mit roter Kopfstütze.
Mifold Kindersitz
"Mifold" hat dafür eine Lösung. Dabei wird das Kind nicht mit einem Plastik- oder Styroporpolster nach oben gehoben, damit der Gurt richtig bei der Schulter statt beim Kopf sitzt. Stattdessen sitzt das Kind niedrig und der Gurt wird auf die passende Höhe heruntergezogen. Beim Aussteigen kann der Kindersitz ganz klein zusammengefaltet und eingesteckt werden.
Mehrere Mifold-Kindersitze in verschiedenen Farben sind auf einem weißen Hintergrund zu sehen.
Mifold Kindersitz
Auf der Online-Fundraisinig-Plattform Indiegogo wollten das israelische Start-up 40.000 Dollar für die Produktion aufstellen, bekam aber 350.000 Dollar von begeisterten Usern. Vorbestellungen für den Sitz sind bereits möglich, die Produzenten warten noch auf letzte Genehmigungen, ab März 2016 wird in Europa und den USA versendet. Ein Stück kostet 35 Dollar (32 Euro) plus Versand, im Dreier-Pack sind es nur 88 Dollar (80 Euro). Wer noch 20 Dollar drauflegt, bekommt sogar den Namen des Kindes aufgedruckt.

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