Außergewöhnli­cher Kamera-Hybrid von JVC

Modell PC-GX10 ist schräge Mischung aus Camcorder und Digicam mit überragenden Schnellfeuer-Fähigkeiten.

Mit der GC-PX10 hat JVC einen außergewöhnlichen Hybrid aus Camcorder und Digitalkamera vorgestellt. Das Gerät macht 12 Megapixel große Fotos und Videos in Full HD und ist besonders für rasante Aufnahmesituationen geeignet. Die neuartige Gehäuseform lässt die Hybrid-Ahnen erkennen. Das Gehäuse erinnert an eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR), das Objektiv an einen Camcorder. Die Bedienteile wurden rundherum verteilt,... ... der Blitz sitzt nicht wie bei DSLRs an der Oberseite, sondern seitlich neben der Objektivöffnung. Als Sucher dient ein drei Zoll großes Display, das man bis zu 180 Grad schwenken kann - was sich für Selbstporträts empfiehlt. Seine größte Stärke soll die GC-PX10 bei Serienbildern und Zeitlupen-Aufnahmen besitzen. Bei auf 8 Megapixel reduzierter Auflösung können bis zu 60 Einzelbilder pro Sekunde aufgenommen werden. Mit einem Stoß sind bis zu 130 Fotos möglich. Im Normal-Modus werden Full HD Videos mit 60 Frames pro Sekunde (fps) aufgenommen. Die Bildrate kann auf 300 fps erhöht werden, wenn man eine Auflösungreduktion auf 640 mal 360 in Kauf nimmt. Auf diese Weise kann die GC-PX10 bis zu zwei Stunden lang aufnehmen, was für ganze Fußballmatches oder Springreitturniere in Zeitlupe reicht. Das Objektiv ist mit 10-fach optischem Zoom und Bildstabilisierung ausgestattet. Digital kann bis zu 19-fach gezoomt werden. Seitlich am Objektiv finden sich Programmwahlrad, Einstellungsrad, Blitz- und andere Steuerungen für die Digicam-Funktionen. Die Kamera soll ihre Stärken auch bei schlechten Lichtverhältnissen ausspielen. Der rückseitig beleuchtete Sensor erhöht die Lichtempfindlichkeit bei Bedarf auf ISO 6.400. An Bord befinden sich HDMI- und USB-Anschlüsse. Über den SD-Port kann auch eine WLAN-Karte zur drahtlosen Übertragung von Aufnahmen angeschlossen werden. Die GC-PX10 ist in den USA um umgerechnet 780 Euro erhältlich. Ende Oktober soll sie - eventuell unter anderem Namen - für ca. 900 Euro nach Europa kommen.
(KURIER.at / dav) Erstellt am
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