"Arkham City": Batman ist zurück

Beim Nachfolger von "Arkham Asylum" kämpfen Batman und Catwoman gegen jede Menge Superschurken.

Mit "Batman: Arkham Asylum" ist dem Entwicklerstudio Rocksteady der Überraschungserfolg des Jahres 2009 gelungen. Jetzt ist der Nachfolger "Batman: Arkham City" da, und eine Frage drängt sich seit Langem auf: Kann dieses Spiel den enormen Erwartungen gerecht werden? Zunächst ein Neuigkeiten-Update: Es hat sich einiges getan in Gotham City. Arkham Asylum wurde geschlossen, stattdessen wurde ein ganzer Stadtteil zum Hochsicherheitsgefängnis umfunktioniert – Name: Arkham City, unter der Kontrolle des zwielichtigen Wissenschafters Hugo Strange. Als klar wird, dass Dr. Strange alles andere als das Wohl von Gothams Bürgen im Sinne hat, und die Situation in Arkham City zu eskalieren droht, wird es für Batman Zeit, einzugreifen. Arkham City ist das neue Zuhause für die gefährlichsten Kriminellen von Gotham City, und so ist es nicht überraschend, dass Batman hier auf viele altbekannte (Super-)Schurken trifft, wie etwa Harvey "Two-Face" Dent... ... Mr Freeze... ... und natürlich Joker, mit seiner psychopathischen Gespielin Harley Quinn. Gesprochen wird die Rolle des Joker wieder von Mark Hamill (vor allem als Luke Skywalker aus den "Star Wars"-Filmen bekannt), der aufs Neue eine herausragende Leistung abliefert. Bei so viel kriminellem Abschaum kommt es dem dunklen Ritter sehr gelegen, dass er dieses Mal nicht alleine kämpfen muss... ... Catwoman steht ihm (als spielbarer Charakter) fauchend, kratzend und peitschend zur Seite. Am intuitiven Freeflow–Kampfsystem - bekannt aus "Arkham Asylum" - hat sich wenig geändert. Wer den ersten Teil gespielt hat, findet sich sofort damit zurecht, allerdings kommt auch das Gefühl auf, dass sich die Entwickler hier nichts Neues haben einfallen lassen. Anfangs reichen simple Tastenkombinationen aus, um mit den Schergen von Joker und Co. fertig zu werden, doch... ... im weiteren Verlauf des Spiels muss sich Batman zunehmend fieseren und stärkeren Gegnern stellen, die nur mit speziellen Attacken zur Strecke gebracht werden können. Das Kampfsystem wird laufend komplexer. In Batmans Utility Belt finden, zusätzlich zu allen aus dem ersten Teil bekannten Spielzeugen, noch einige neue Gadgets Platz, wie etwa Rauchbomben, die in brenzligen Situationen eine sichere Flucht ermöglichen. Das Gebiet, in dem sich der Spieler bewegen kann, wurde deutlich vergrößert. Zuweilen kommt Open World-Flair auf, zahlreiche Nebenmissionen und Rätsel sind über ganz Arkham City verstreut. Einziger Nachteil daran: Der Ablauf der Hauptstory kommt dadurch immer wieder ins Stocken. Fazit: Mit "Batman: Arkham City" ist es Rocksteady gelungen, den famosen ersten Teil noch zu toppen. Trotz kleinerer Mängel wie fehlender Innovationen beim Spielprinzip und der nicht ganz flüssig verlaufenden Hauptmissionen ist "Batman: Arkham City" definitiv eines der bisher besten Games 2011.
(KURIER.at / Paul Haider) Erstellt am
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