Mit dem Frühling kommt der Blues

Drei Frauen unterschiedlicher Ethnien posieren mit einem Mikrofon vor einem dunklen Hintergrund.
300 Musiker aus zwölf Nationen bluesen sich durch das Festival Vienna Blues Spring.

Mit einer Dauer von über einem Monat ist das Vienna Blues Spring das längste Bluesfestival der Welt. Offiziell eröffnet wurde der Konzertreigen am 20. März mit Buddy Whittington und seiner Band – die Höhepunkte werden aber erst in kommenden Wochen folgen.

Das noch bis 30. April an unterschiedlichen Orten in Wien stattfindende Festival lockt in seiner elften Ausgabe etwa mit einem Konzert von Corey Harris. Der US-amerikanische Blues- und Reggae-Gitarrist, der in Martin Scorseses Film "Feel Like Going Home" nach den Wurzeln der Musikrichtung in Afrika suchte, spielt am 20. April im Reigen.

Heimische Szene

Neben unzähligen Weltstars mischt auch die heimische, noch junge Bluesszene mit. Sie beweist, dass "Blues nicht nur eine Alterserscheinung ist", so die Festivalmacher. Meena Cryle spielt beispielsweise am 29. März im Reigen. Sie war mit ihrer Band die erste österreichische Vertreterin bei der "International Blues Challenge" in Tennessee.

Ein seit Jahren fix im Programm verankerter Schwerpunkt ist der "Blues Caravan", der am 14. April im Reigen halt macht. Das deutsche Label "RUF Records", das sich auf Blues und Bluesrock spezialisiert hat, präsentiert dabei mit Tasha Taylor eine große Nachwuchshoffnung.

Info: Vienna Blues Spring – noch bis 30. April in diversen Locations.

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